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23. Mai 2016

310 Kilometer weit mit dem Segelflugzeug

Beim Hotzenwaldwettbewerb der Luftsportgemeinschaft gingen 37 Piloten mit 19 Segelflugzeugen an den Start.

  1. Strahlende Sieger beim 53. internationalen Hotzenwaldwettbewerb der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald. Von links: Roman Misun, Peter Scholz, Jaro Misun und Patrick Misun, Marcus Neugebauer und Monika Lang-Dahlke, Frieder Göltenbott, Bernhard Kiefer und Christian Dyroff, Sven Lissel, Felix Wolf und Alexandra Höhr Foto: Sandhya Hasswani

RICKENBACH-HÜTTEN. Die Luftsportgemeinschaft Hotzenwald hat am Samstag die Sieger des 53. internationalen Hotzenwaldwettbewerbs ausgerufen. In der vergangenen Woche galt es an vier Wertungstagen, die weiteste Strecke auf Zeit zu fliegen. 37 Teilnehmer aus ganz Südbaden und der Schweiz gingen mit 19 Segelflugzeugen an den Start.

In der "offenen Klasse" (modernere Flugzeugtypen mit weiter Flügelspanne) landeten Jaro Misun und Patrik Misun auf dem ersten Platz. Das Vater-Sohn-Team aus Dittingen in der Schweiz gehört zu den Stammgästen der Luftsportgemeinschaft und gewann bereits im Vorjahr. Die beiden Misuns wurden an drei der vier Wertungstage Tagessieger und flogen 307 Kilometer in drei Stunden.

Ihnen folgt ziemlich dicht Familiensohn Roman Misun auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz belegen Sven Lissel, Pascal Seiterich, Alexandra Höhr und Felix Wolf von dem Breisgauverein für Segelflug. Ihnen gelang der Tagessieg am vierten Wertungstag.

Sieger der "gemischten Klasse" (Flugzeugtypen von älterem Baujahr) wurde Frieder Göltenbott von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald. Göltenbott fuhr mit seinem Cirrus gleich zwei Tagessiege ein. Mit 310 Kilometern flog er die weiteste Distanz des Wettbewerbs in diesem Jahr. Auf Platz zwei landete Peter Scholz vom LSC Bad Homburg, zweifacher Tagessieger der anderen beiden Wertungstage. Den dritten Platz teilen sich die Flieger des historischen Bergfalken mit dem Baujahr 1976: Bernhard Kiefer und Christian Dyroff vom MLV Müllheim.

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An der Siegerehrung nahmen auch die Präsidentin des Badischen Sportbundes Monika Lang-Dahlke sowie Bürgermeisterstellvertreter Hubertus Matt und viele Ehrenmitglieder der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald teil. Sportrichter Marcus Neugebauer blickte zufrieden auf den Verlauf des Wettbewerbs zurück und lobte die Teilnehmer, die dem wechselhaften Wetter der vergangenen Woche getrotzt hatten. "Wir können den Wettbewerb völlig ohne Schaden abschließen. Es sind alle äußerst umsichtig und defensiv geflogen", sagte Marcus Neugebauer. Er dankte den Helfern sowie der Jugendgruppe für deren Einsatz.

Erste Anmeldungen für den nächsten ternationalen Hotzenwaldwettbewerb sind bereits jetzt schon bei der austragenden Luftsportgemeinschaft Hotzenwald eingegangen. Die 54. Auflage findet statt am 3. Juni 2017.

Mehr im Internet unter: http://www.LG-hotzenwald.de

Autor: Sandhya Hasswani