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07. Juni 2011

Segelflieger messen sich in Hütten

Ab Samstag steigt auf dem Flugplatz der 48. Internationale Hotzenwald Segelflugwettbewerb mit 24 Teams.

  1. Auf gutes Flugwetter hoffen die Teilnehmer am 48. Internationalen Hotzenwald-Segelflugwettbewerb in Hütten ab Samstag. Foto: Archivfoto: Daniela Jarusel

RICKENBACH-HÜTTEN. Die Vorbereitungen für den 48. Internationalen Hotzenwald Segelflugwettbewerb sind in vollem Gange. Von Samstag, 11. bis Samstag, 18. Juni, werden sich 24 Segelflieger-Teams auf dem Hüttener Flugplatz ein freundschaftliches Kräftemessen bieten.

Insgesamt acht Tagesaufgaben sind zu bewältigen, vorgegebene Strecken zurückzulegen und Wendepunkt anzufliegen. "Dabei sind die Distanzen länger geworden" erklärt Detlef Barth, "Allzweckwaffe" der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald. Das Wettbewerbsgebiet erstreckt sich über den gesamten Schwarzwald, die Schwäbische Alb und den angrenzenden Schweizer Jura. Die attraktive Mittelgebirgslandschaft bietet neben spektakulären Flugerlebnissen auch jede Menge Herausforderungen für die Piloten. Längst überschritten ist die 500 Kilometer-Tages-Marke. Die Gebiete sind thermisch ergiebigen und entsprechend anspruchsvoll.

Dabei hilft nicht allein die modernere Technik der neuen Segler. Zentrale Figur wird auch in diesem Jahr Diplom-Meteorologe Dr. Manfred Reiber sein. Zwar analysieren die Flieger selber die Wetterdaten schon ziemlich professionell, "Dank Dr. Manfred Reiber werden die Wetterprognosen aber um Klassen besser sein", verspricht Detlef Barth. Auch bei schwierigen Wetterlagen können so noch kleine Wetterfenster genutzt werden.

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Die internationale Konkurrenz aus den Nachbarländern schafft einen zusätzlichen Reiz. Wettbewerbsleiter Frieder Göltenbott freut sich über Neulinge und auf viele bekannte Gesichter. So wird es der erfahrene Müllheimer Bergfalke Bernhard Kiefer in seinem Doppelsitzer den technisch überlegenen Gegnern, erneut schwer machen. Karl Engist, mehrmaliger Wettkampfleiter, wird wie versprochen, in seiner Ventus Turbo, in der 18-Meter-Klasse den Wettkampf aus der Luft erleben. Der alte Fuchs Marcus Neubronner von der LG Wehr fliegt in der von seinem Vater übernommenen LS-1f in der Standardklasse mit und wird als Gewinner des vergangenen Jahres versuchen, seinen Titel zu verteidigen. Starke Teams wie Lorenz Simon und Wolfgang Lange von der Segelfluggruppe Maulburg, die Mannschaft um Klaus Brombacher von der SG Schopfheim und das Damenteam Lucia Liehr und Ramona Riesterer (LG Hotzenwald) gehen an den Start.

Vier Schleppmaschinen, darunter die neue LGH-Piper-Pawnee, bringen die Segler täglich beim spektakulären Start morgens zwischen 9 und 10 Uhr in die Luft. Durch die einmalige Lage des Fluggeländes in Hütten haben Zuschauer einen perfekten Überblick über das Startgeschehen. An den Wettkampftagen erhalten Besucher aktuelle Informationen von den Bodenteams und können anhand der Funkinformationen das Geschehen gut verfolgen. Frisch renoviert und mit neugestalteter Terrasse präsentiert sich die Fliegerklause. Das neue Team um Marcel Eberlein wird dort täglich kulinarische Überraschungen, ein Fliegeressen und seine hausgemachte Schwarzwälder Kirschtorte bereithalten. "Jetzt muss nur noch das Wetter einigermaßen mitspielen", wünscht sich Detlef Barth und freut sich auf spannende Wettkampftage.



























DER SEGELFLUGWETTBEWERB

In drei Wettkampfklassen (Standard, 18 Meter, und Doppelsitzer) messen sich die Piloten ab Samstag, 11. Juni, bei acht Tagesaufgaben über drei Mittelgebirgen. Am Samstag, 18. Juni organisiert die Jugendgruppe der LG Hotzenwald nachmittags ein Abschlussprogramm. Die Siegerehrung findet am Sonntag, 19. Juni, um 11 Uhr statt.

Informationen zum Segelflug-wettbewerb gibt es im Internet unter http://www.lg-hotzenwald.de
 

Autor: lux

Autor: Kirsten Lux