Schauen, stöbern, kaufen, genießen

Dorothee Philipp

Von Dorothee Philipp

Mo, 07. April 2014

Schliengen

Perfektes Frühlingswetter beschert dem Schliengener Ostermarkt einen Riesenzulauf.

SCHLIENGEN. Schon gegen Mittag wurden die Parkplätze knapp: Das perfekte Frühlingswetter bescherte gestern dem Schliengener Ostermarkt einen Riesenzulauf. Nicht alle kamen mit dem Auto, auch viele Radtouristen nutzten die Gelegenheit für einen Zwischenstopp auf ihrem Ausflug bei Kaffee und Kuchen, Eis oder Grillwürstchen.

Die Eisenbahnstraße und der Parkplatz am Bürger- und Gästehaus hatten sich in einen einzigen großen Bazar verwandelt, denn rund 150 Aussteller hatten ihre Flohmarktartikel ausgebreitet. Skischuhe und Taucherflossen, edles Porzellan und Altes aus Omas Mottenkiste, Second-Hand-Klamotten, Plüschtiere, Gartenzwerge und tausend andere Sachen wurden begutachtet, anprobiert und getestet. Jede und jeder konnten hier ihre Schnäppchen machen, darunter durchaus auch viele im einstelligen Euro-Bereich.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Edle Osterdekorationen gab es im Saal des Bürger- und Gästehauses zu bewundern und zu kaufen. Ein Glasbläser ließ das Publikum bei seinem ungewöhnlichen Handwerk zuschauen. Und nachmittags gab es auch ein Animationsprogramm für Kinder mit Schminken und Kasperlespiel.

Wenn man sich dann eine kleine Auszeit bei Kaffee und Kuchen gönnen wollte, kam vor dem Genuss die Qual der Wahl: Unter blühenden Bäumen hinter dem Bürger- und Gästehaus etwas abseits vom Trubel sitzen? Oder drinnen auf der Bühne, die sich in ein stilvolles Caféhaus verwandelt hatte? Oder die paar Schritte in den schönen Garten des "Café König" gehen, wo der Schliengener Chor Frohsinn seine Gastgeberqualitäten präsentierte?

Die Kuchentheken waren eine einzige große Versuchung, auch die Eltern vom Kindergarten Mauchen warteten mit Köstlichkeiten wie Russischer Zupfkuchen, Donauwelle und vielen anderen leckeren Rezepten auf, dass einem schon vom Anblick her das Wasser im Mund zusammenlief.

Alle Stühle und Bänke waren denn auch gut besetzt, selbst an einigen Flohmarktständen gab es ein Gläschen Sekt für eifrige Kunden. Und auch der Umsatz stimmte am Ende offenbar, denn die Besucher, die das Festgelände verließen, waren meist schwer bepackt mit Taschen und Tüten.