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27. Juli 2012

Tage der offenen Tür im Schönauer Rathaus

Nach abgeschlossener Sanierung kann das historische Gebäude in der Innenstadt am Samstag und Sonntag, 28. und 29. Juli, besichtigt werden.

  1. Das 1897 eingeweihte und nun sanierte Schönauer Rathaus kann am Wochenende beim Tag der offenen Tür besichtigt werden. Foto: Klaus Steinebrunner

Mehr als zwei Jahre dauerte die Sanierung des historischen Schönauer Rathauses. Nun präsentiert sich das Gebäude im Herzen der Stadt mit den Tagen der offenen Tür am Samstag, 28. Juli, 13.30 bis 16 Uhr, und Sonntag, 29. Juli, 11 bis 15 Uhr. Am 29. Juli gestaltet der Gewerbeverein zudem den Modetag mit Bewirtung und verkaufsoffenem Sonntag.

Auf rund 1,4 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten für die Sanierung des Schönauer Rathauses. Darin enthalten sind 714 000 Euro aus Landesmitteln für die Stadtsanierung, des weiteren 560 000 Euro aus dem Ausgleichsstock. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 126 000 Euro. Nun ist der Sitz der Stadtverwaltung und des Gemeindeverwaltungsverbands sicher, energiesparend, barrierefrei, komfortabler und präsentiert sich in ganz neuem Licht. An den Säulen im Rathausfoyer wurden leuchtstarke LED-Lampen angebracht, die das Foyer mit seinem Kreuzgratgewölbe und in harmonischer neuer Farbgebung ins rechte Licht setzen. Überhaupt wurde sensibel mit den historischen architektonischen Elementen umgegangen.

Im Rathaus wurden die alten Fenster durch neue Eichenfenster ersetzt. Diese bieten besseren Wärme- und auch Lärmschutz. Das Rathausdach wurde mit einer Schalung versehen und mit Biberschwanzziegeln neu gedeckt und auch die Dachgeschossdecken wurden isoliert. Durch Einbau einer Rampe und einer breiten Glastür an der Rückfront, eines neuen Aufzugs und eines behindertengerechten WC im Erdgeschoss ist das Rathaus nun auch barrierefrei. Die vormalige, kunstvoll geschnitzte Eingangstür der Rückfront hat nun einen Ehrenplatz im Foyer.

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Im neu möblierten Sitzungssaal blieb die orange-braune Deckengestaltung erhalten. Die Rathausräume wurden hell gestrichen, die Eichenböden abgeschliffen, die Sanitärräume saniert und der Bürobereich erhielt neue Teppichböden – das Ganze geschah bei laufendem Verwaltungsbetrieb. Die EDV-Zentrale erhielt eine neue Verkabelung, neue Monitore und Rechner und zog vom Dachgeschoss in den früheren Heizraum um. Der Tankraum im Keller beherbergt nun das Archiv und im Dachgeschoss wurde ein Sozialraum eingerichtet. Als nächstes werden zwecks Wärmedämmung Stahlrahmenfenster von außen vor die künstlerisch gestalteten Bleiglasfenster im Treppenhaus montiert.

Autor: sil