Segen für Mensch und Hof

Daniel Fleig

Von Daniel Fleig

Do, 16. August 2018

Winden im Elztal

Wallfahrtstag mit Kräuterweihe auf dem Hörnleberg.

WINDEN (fle). Einer der ältesten Bräuche ist die Kräuterbüschelweihe an Mariä Himmelfahrt, der göttlichen Segen für Mensch und Hof verheißen soll. Nach alter Tradition sollen mindestens sieben verschiedene Kräuter mit besonderen Heilkräften zu einem Strauß gebunden werden. Dazu gehören Tausendgüldenkraut, Königskerzen, Ysop, Wermut, Beifuß, Schafgarbe und Salbei. Aber auch andere Kräuter werden gern mit in die Sträuße gebunden. Sie wurden von Pater Konrad Schultis in der Eucharistiefeier vor über 500 Gläubigen am Vorabend des Hochfestes Mariä Himmelfahrt feierlich geweiht sowie auch am großen Wallfahrtstag selbst. Viele Gläubige stellen diese Sträuße in ihren Herrgottswinkeln ab. Dieser geweihte Strauß bedeutet für die Familie einen besonderen Segen, der vor Krankheit, Feuer und Missernten schützen soll.