Schwestern als Spielverderber?

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Fr, 27. Oktober 2017

Basketball

USC-Basketballerinnen treffen in Langen auf die Dietrichs.

BASKETBALL (gg). "Alle Spielerinnen sind fit, wir können – nach aktuellem Stand – in Bestbesetzung nach Langen fahren", sagt Pierre Hohn, Trainer der Zweitliga-Basketballerinnen des USC Freiburg. Die Breisgauerinnen, nach fünf Spieltagen mit 8:2 Punkten Erster, treffen am Samstag (16.30 Uhr) auf den Gegner, der ihnen die Spitzenposition erst ermöglicht hat: die Rhein-Main Baskets, eine Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim. Die Rhein-Main Baskets starteten mit drei Niederlagen in die Runde, sorgten vergangenes Wochenende aber für eine faustdicke Überraschung, als sie beim bisherigen Spitzenreiter München mit 76:66 ihren ersten Erfolg feierten.

In den Schwestern Pia und Nelli Dietrich verfügt das Team über zwei erstligaerprobte Spielerinnen, die leistungsmäßig herausragen, auch wenn sie das als Aufbau- und Flügelspielerinnen körperlich nicht tun. Da dürfte auf Freiburgs wohl beste Verteidigerin, Kapitänin Luana Rodefeld, viel Arbeit zukommen. Gelingt es, die Dietrichs in Schach zu halten, müsste der USC Freiburg die Partie eigentlich für sich entscheiden, denn er hat einen breiteren und ausgeglichener besetzten Kader als die Gastgeber. Allerdings haben die bisherigen Spiele gezeigt, dass Hohns junges Team auswärts schwächer auftritt als daheim.