Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

03. Juli 2012

Luft nach oben in Stams

Martin Schmitt beim Conticup auf den Rängen 27 und 34.

SKISPRINGEN (jb). Die Zeit ist sein Verbündeter. Skispringer Martin Schmitt arbeitet im 35. Lebensjahr hartnäckig an seinem Comeback und ist nach überstandener Knieverletzung derzeit beschwerdefrei. Sechs Monate nach seinem Aus bei der Vierschanzentournee bestritt der für den SC Furtwangen springende Tannheimer, der in Freiburg lebt, nach mehr als 100 Trainingsflügen in Hinterzarten den ersten Sommerwettkampf des Jahres.

Im österreichischen Stams hob Schmitt am Wochenende bei zwei Continentalcup-Springen ab. In der zweiten Springerliga war Schmitt in den vergangenen Jahren nie zu sehen, doch für den Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen war der Vergleich aus Sicht von B-Kadertrainer Stefan Horngacher ideal. Zumal der Continentalcup prominent mit gleich mehreren Weltcupstartern besetzt war – etwa dem Norweger Anders Jacobsen, der im hohen Norden jüngst drei Testwettkämpfe souverän gewonnen hat und nach Rang 19 zum Auftakt am Sonntag auf Rang zwei landete. Danny Queck (Lauscha), der im Hochschwarzwald lebt und in Hinterzarten trainiert, sprang am Sonntag als bester Deutscher auf den siebten Platz und bewies nach Rang zwölf am Samstag aufsteigende Tendenz. Luft nach oben hat Martin Schmitt. Am Samstag sprang er 96 und 92 Meter weit auf den 27. Platz, am Sonntag verpasste er als 34. das Finale.

Werbung

Autor: jb