Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

03. August 2012 12:20 Uhr

Kaiserstuhlcup

SC Freiburg: Wiedersehen mit Pouplin in Bahlingen

Der Bahlinger Kaiserstuhlcup hat einen festen Platz in der Saisonvorbereitung des SC Freiburg. Diesmal gibt es ein Wiedersehen mit den alten Kollegen Simon Pouplin und Karsten Nulle.

  1. Simon Pouplin, der zwischen 2008 und 2011 in 67 Partien für den SC Freiburg zwischen den Pfosten stand, spielt nun für Sochaux-Montbéliard. Foto: dpa

Wenn am Freitagabend im Kaiserstuhlstadion in Bahlingen der Ball rollt, ist dies bereits die 28. Auflage des sommerlichen Fußballturniers in der Winzergemeinde. Viele große Namen haben schon im Schatten der "Ponderosa" ihre Visitenkarte abgegeben. 22 Profiklubs, darunter so illustre Namen wie Borussia Dortmund, der VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, Leeds United oder Roter Stern Belgrad kann der Vorsitzende des gastgebenden Oberligisten SC Bahlingen, Dieter Bühler, nicht ohne Stolz aufzählen.

Auch in diesem Jahr ist es mit viel Engagement gelungen, ein ansprechendes Teilnehmerfeld an den Kaiserstuhl zu lotsen. So wird der französische Erstligist FC Sochaux-Montbéliard anreisen, der in der abgelaufenen Spielzeit den 14. Rang in der Liga erreichte. Mit dabei wird ein in Südbaden gut bekannter Akteur sein. Simon Pouplin, der zwischen 2008 und 2011 in 67 Partien für den SC Freiburg zwischen den Pfosten stand. In Sochaux soll Pouplin, wie man hört, zu alter Stärke zurückgefunden haben. Der Schlussmann, der aufgrund einer Sprunggelenkverletzung Freiburg verlassen musste, hatte in der Spielzeit 2008/09 großen Anteil am Wiederaufstieg der Breisgauer.

Werbung


Händeschütteln und Schulterklopfen wird es auch bei Carsten Nulle geben. Der Hesse stand von 2006 bis 2008 im Tor der Freiburger und ist jetzt beim Regionalligisten Hessen Kassel unter Vertrag. Trainer in Kassel ist Uwe Wolf, der einst in der Bundesliga für den 1. FC Nürnberg und die Münchner "Löwen" am Ball war. Seit Januar hat Wolf seinen Job in Kassel inne.

Eine gute Rolle spielen wollen natürlich auch die Gastgeber. Trainer Alexander Hassenstein will die Gelegenheit nutzen, wie er sagte, um gegen die klassenhöheren Teams zu lernen. Zuletzt überzeugte der BSC bei einem gut besetzten Turnier in Ottenheim.

Als Favorit und Zugpferd Nummer eins reist natürlich der Titelverteidiger Sportclub Freiburg an. Eine Woche ist es jetzt her, seit die Freiburger aus dem Trainingslager im österreichischen Schruns heimkehrten, wo die Mannschaft von Trainer Christian Streich mit den Feinarbeiten vor dem Bundesligastart begann. Diese sollen am Freitag und Samstag in der Praxis erprobt werden. Christian Streich möchte deshalb allen seinen Spielern möglichst viel Einsatzzeit geben. Nicht dabei sein können Neuzugang Vegar Hedenstad, Pavel Krmas und Johannes Flum, die allesamt noch angeschlagen sind. Nichtsdestotrotz freut sich der SC auf das Turnier und Trainer Streich hofft, "dass möglichst viele Zuschauer den Weg nach Bahlingen finden".

Spielplan – Freitag: FC Sochaux – Bahlinger SC (17 Uhr); SC Freiburg – Hessen Kassel (19 Uhr).

Samstag: Hessen Kassel – Bahlinger SC (16 Uhr); SC Freiburg – FC Socheaux (18 Uhr).


Mehr zum Thema:

Autor: Michael Dörfler