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05. August 2009

211 Häuser sind beschädigt

Oettinger kommt nach Staufen.

STAUFEN (hcw). In Staufen sind inzwischen 211 Häuser durch die Hebungen des Erdreichs beschädigt. Darüber informierte die Stadtverwaltung in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Benitz berichtete, dass Ministerpräsident Oettinger Staufen am 9. August besuchen wird. Benitz hatte Oettinger bei einem Treffen von Spitzenpolitikern der Landes-CDU in Münstertal vergangene Woche getroffen und dabei den Termin vereinbart. Am Freitag informierte sich die grüne Landtagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Winfried Kretschmann über die Risse. Am 18. August will die SPD-Landtagsfraktion sich ein Bild von den Schäden machen. Inzwischen ist die Erkundungsbohrung auf einer Tiefe von 102 Metern angelangt.

In der Bürgerfrageviertelstunde wurde Benitz auf die von der Journalistin Gudrun Seidl organisierte Veranstaltung mit dem Juraprofessor Klaus Englert und dem Geologen Nico Goldscheider angesprochen. Warum die Stadt die Geschädigten dazu nicht eingeladen habe. "Das ist nicht unsere Aufgabe", gab Benitz als Antwort. "Solche Symposien sind der Sache auch nicht dienlich, das bringt uns nicht weiter." Die "derzeit vorhandenen Kommunikationswege" – monatliche Pressekonferenz, Arbeitskreis Hebungsrisse, Treffen zwischen den Geschädigten und dem Vermittler Wilfried Kollnig – reichten aus. Benitz nannte die Zusammenkunft mit Englert und Goldscheider einen "Nebenkriegsschauplatz". Staufen dürfe sich nicht auseinander dividieren lassen. Geschlossenheit sei das Gebot der Stunde.

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Autor: hcw