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20. Februar 2010

Schuster bittet um Hilfe für Staufens Altstadt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster hat sich in einem Schreiben an Bundesumweltminister Norbert Röttgen gewandt.

STAUFEN. Bei mehrmaligen Terminen vor Ort habe er sich, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster in einer Pressemitteilung, selbst von der katastrophalen Situation der historischen Altstadt Staufens überzeugen können. "Das Ausmaß der Risse und Schäden an den Gebäuden gleicht dem Zustand nach einem größeren Schadensereignis", so Schuster. Er hob in seinem Schreiben an Bundesumweltminister Norbert Röttgen hervor, dass die Hebungsrate der Altstadt Staufens seit den Geothermiebohrungen Ende 2007 monatlich einen Zentimeter beträgt.

Des Weiteren führte er darin aus, dass das städtische Bauamt, ein Teil des historischen Rathauses von Staufen, das Risse mit bis zu sieben Zentimeter aufweist, mittlerweile wegen Einsturzgefahr geräumt werden musste und sich zum angrenzenden Gebäude ein zehn Zentimeter breiter Riss aufgetan hat. Auch das Grundbuchamt und das Stadtarchiv sind bereits aus dem rückwärtigen Gebäude des Rathauses evakuiert worden. Der Anbau muss abgerissen werden.

"Die Summe der bislang entstanden Schäden wird auf 50 Millionen Euro geschätzt", schrieb Schuster weiter. "Der Erhalt der historischen Altstadt Staufens und die möglichst schnelle und unkomplizierte Hilfe für die betroffenen Bürger liegen mir sehr am Herzen", betonte er. Da die Stadt, selbst mit finanzieller Unterstützung des Landes, die bevorstehenden Herausforderungen nicht allein bewältigen könne, hat sich Schuster an Bundesumweltminister Röttgen mit der dringenden Bitte um Unterstützung und um Bereitstellung von Bundesmitteln gewandt. "Es besteht sowohl unter kulturellen als auch tourismuswirtschaftlichen Gesichtspunkten, insbesondere jedoch für die unter den enormen Auswirkungen leidenden Anwohner dringender Handlungsbedarf", unterstrich der Bundestagsabgeordnete.

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Autor: bz