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25. März 2017

Hürden aus dem Weg geräumt

Abschaltung von Fessenheim.

PARIS (dpa). Frankreich und die EU-Kommission haben grünes Licht für den Bau eines neuen Atomreaktors in Flamanville gegeben. Damit ist eine Bedingung der EdF für die Schließung des Akw Fessenheim erfüllt. Die bislang im April ablaufende Frist für die Inbetriebnahme des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) wurde um drei Jahre verschoben.

Zudem signalisierte die EU-Kommission nach vorläufiger Prüfung, sie habe keine Bedenken, dass bei einer Schließung von Fessenheim eine Entschädigung gezahlt würde. Das erklärte ein Sprecher. Der Staat hatte EdF im Januar rund 490 Millionen Euro Kompensation zugesagt. Fessenheim soll abgeschaltet werden, wenn der EPR von Flamanville in Betrieb geht. Dies ist nach jahrelangen Verzögerungen nun für Ende 2018 geplant. Allerdings prüft die Atomaufsicht noch Auffälligkeiten am Reaktorbehälter.

EdF muss einen Antrag stellen, damit die Pariser Regierung ein Dekret zur Aufhebung der Betriebserlaubnis von Fessenheim erlassen kann. Als Bedingung dafür hatte der Konzern auf das grüne Licht für Flamanville und das Okay der EU-Kommission gepocht. In Deutschland gibt es seit Langem Sicherheitsbedenken gegen das Akw Fessenheim.

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Autor: dpa