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26. Juni 2012 19:14 Uhr

Großeinsatz für die Feuerwehren und Verkehrsstau

Tanker verliert auf der B 34 Salzsäure

Weil ein Tankfahrzeug auf der Bundesstraße 34 Salzsäure verloren hat, waren die Feuerwehren aus Bad Säckingen, Murg und Laufenburg am Dienstagabend im Großeinsatz. Es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen.

BAD SÄCKINGEN/MURG/LAUFENBURG. Kleine Ursache, große Wirkung: Weil der Deckel eines Tankfahrzeugs nicht richtig verschlossen war, kam es am Dienstag in den frühen Abendstunden zu einem Großeinsatz für die Feuerwehren aus Bad Säckingen, Laufenburg und Murg und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der B 34 . Die Feuerwehren mussten Salzsäure mit Wasser verdünnen, die der Tanker auf seiner Fahrt von Rheinfelden in Richtung Osten verloren hatte.

Es war etwa 16 Uhr, als sich ein Polizeifahrzeug von Bad Säckingen mit hoher Geschwindigkeit auf den Weg machte, den Lkw zu stoppen. Das gelang in Laufenburg. Bis dorthin hatte der Laster immer wieder Tropfen der ätzenden Flüssigkeit verloren. Am Abend stand der Tanker auf dem Parkplatz des E-Centers im Laufenpark. Wie Markus Rebholz, der Laufenburger Feuerwehr-Stadtkommandant auf Anfrage der BZ sagte, verlor der Lkw insbesondere auf der Steigung am Heilig-Geist-Buckel von seiner Ladung. Rebholz sprach von einer geringen, nicht gefährlichen Menge. Weil die Bundesstraße in diesem Bereich keine Randsteine hat, die als Schwelle dienden könnten, hatte die Laufenburger Wehr zur Altstadt hin eine Sperre eingerichtet. So wurde sichergestellt, dass keine mit Wasser verdünnte Salzsäure ins Städtle fließt. In Laufenburg kam es zu einem großen Verkehrsstau. Die Polizei leitete den Verkehr um.

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Das tat sie auch in Bad Säckingen. Bis zur Eggbergkreuzung wurden die Autos in beide Richtungen an den putzenden Feuerwehrleuten vorbeigelotst. An der Kreuzung wurde der Verkehr Richtung Osten dann über den Hotzenwald nach Hausenstein geleitet. Die Feuerwehr Bad Säckingen war mit knapp 30 Mann aus den Abteilungen Bad Säckingen, Wallbach und Harpolingen im Einsatz.

Salzsäure (Chlorwasserstoff) darf nicht eingeatmet werden; sie verursacht schwere Verätzungen der Atemwege.

Autor: Axel Kremp