Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
17. November 2010
"Der Untergang von Guta"
Die Jostäler Freilichtspiele führen 2011 die Sagen vom Titisee auf.
TITISEE-NEUSTADT. Bei strahlendem Sonnenschein fand sich am Sonntagmorgen eine kleine Gruppe bei August Fürderer an der Öhlermühle in der Schildwende ein. Unter ihnen die beiden Vorsitzenden der Chorgemeinschaft Männergesangverein Titisee/Eckbach-Jostal, Hartmut Schweizer und Manfred Kleiser, Oberstudienrat Wulf Schmidt und Barbara Rießle. Johann Ketterer, der Geschäftsführer der Jostäler Freilichtspiele, konnte bei diesem Treffen nicht dabei sein. Es war die offizielle Übergabe des Rollenbuches aus der Feder von Wulf Schmidt an die bestens bekannte und bewährte Regisseurin der Jostäler Freilichtspiele, Barbara Rießle. Das Stück, das an vier Wochenenden im Juli und August 2011 am neuen Spielort, der Öhlermühle in der Schildwende, aufgeführt wird, trägt den Titel "Der Untergang von Guta" und ist ein Drama frei nach den Sagen vom Titisee. Der Hinweis, die erstmalige urkundliche Erwähnung von Titisee im Jahre 1111, also vor 900 Jahren zum Anlass und Thema des neuen Stückes zu nehmen, stammt von dem Neustädter Historiker Detlef Herbner, der wieder gerne bereit war das Freilichttheater mit seinem großen Fachwissen zu unterstützen.
Werbung
Das Rollenbuch ist vielversprechend und nun beginnt die eigentliche Arbeit. Neben den vielen organisatorischen Dingen und den zahllosen üblichen Aufgaben für solch ein Unterfangen, birgt das Freilichttheater unter der Trägerschaft der Chorgemeinschaft durch seinen Umzug an die Öhlermühle diesmal ganz besondere Herausforderungen. So muss die neue Spielstätte erst durch einige Umbauten theatergerecht gestaltet werden, denen August Fürderer als Besitzer jedoch sehr gelassen und offen entgegen sieht.
Über die vielen Arbeiten und Ereignisse im Vorfeld berichten wir noch. Zuletzt führten die Jostäler Freilichtspiele vor vier Jahren das Stück "Irmingard von der Schildwende – eine Frau wehrt sich" auf, damals noch beim Grießbachhof.
Autor: Antje Walter
