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11. Juni 2012
Umbau biegt auf die Zielgerade ein
Richtfest beim Feuerwehrgerätehaus in Strittmatt / Kosten von 360 000 Euro / Neue Nutzung für das Obergeschoss.
GÖRWIHL-STRITTMATT (psc). Halbzeit beim Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Strittmatt: Am Freitag feierten Vertreter von Gemeinderat und Feuerwehr sowie die beteiligten Handwerker Richtfest. Diese Zwischenstation mit Richtfest sei wichtig, bemerkte Bürgermeister Carsten Quednow. Er dankte den ehrenamtlichen Helfern der örtlichen Feuerwehr und den Handwerksbetrieben.
"Sie alle haben gute und korrekte Arbeit geleistet", sagte Quednow. Den Auftakt zum Umbau machte Ende Oktober 2010 ein Informationsabend von Gemeinderat, Feuerwehr Strittmatt und den Kommandanten der Görwihler Feuerwehrabteilungen. Zwei Monate später, am 20. Dezember 2010, erfolgte der Beschluss des Gemeinderates, das Spritzenhaus umzubauen und zu erweitern.
Die Kostenschätzung belief sich damals auf 360 000 Euro. Anfang 2011 stellte die Verwaltung die Zuschussanträge – mit Erfolg. Insgesamt 140 000 Euro wurden zugesagt: 80 000 Euro aus dem Ausgleichsstock und 60 000 Euro von der Feuerwehr.
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Im November 2011 wurde schließlich die Baugenehmigung für den Umbau erteilt. Einen Monat später vergab der Görwihler Gemeinderat die ersten Arbeiten. In diesem ersten Paket wurden Maßnahmen für 207 000 Euro vergeben. Anfang Januar 2012 erfolgte der Verkauf des restlichen Inventars aus dem Schlachthaus, die Schließung desselben und der Beginn der Arbeiten durch die Feuerwehr Strittmatt. Jetzt stehen noch diverse Gewerke wie der Innenverputz und die Fensterarbeiten aus. Architekt des Umbaus ist Bodo Graf aus St. Georgen. Er hatte auch schon das neue Spritzenhaus bei Oberwihl geplant.
Laut Bürgermeister Carsten Quednow sind bislang 104 000 Euro abgerechnet. Den Richtspruch am Freitag übernahm Zimmermeister Christian Denz aus Oberwihl. Hintergrund des Umbaus ist der sich anbahnende Ersatz des jetzigen Tragspritzenfahrzeuges durch ein wasserführendes Löschfahrzeug, wie es im Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde vorgesehen ist.
Für ein größeres Löschfahrzeug ist aber der Platz knapp. Also wird eine neue Garage an der Westseite des Spritzenhauses nötig. Dafür muss die dort eingebaute Flüssiggasanlage versetzt werden.
Zweiter Grund: Nachdem die Trachtenkapelle Strittmatt in das Bürgerhaus nach Segeten umgezogen ist, stand deren Probelokal im Obergeschoss leer. Das möchten die Strittmatter Feuerwehrmänner zu ihrem Kameradschaftsraum umbauen.
Die Großbaustelle soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Der beliebte Feuerwehrhock beim Spritzenhaus wird dennoch durchgeführt. Der Termin steht auch schon fest: 4. bis 6. August.
Autor: psc



