Die Festhalle erhält einen Vorbau

ouk

Von ouk

Sa, 17. Juni 2017

Weil am Rhein

Den Ortschaftsrat beschäftigten in seiner jüngsten Sitzung zahlreiche Themen.

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (BZ). Die Planungen für die Sanierung der Festhalle werden langsam konkret. Voraussichtlich werden sie in der Juli-Sitzung dem Ortschaftsrat vorgestellt, kündigte Gleßner an. Er verriet schon jetzt, dass die Halle einen Vorbau bekommen soll und dass das Gelände, auf dem heute die Flüchtlingsunterkunft steht, Teil des Parkkonzeptes werden soll.

Am Fahrkartenhäuschen der Kandertalbahn treffen sich offensichtlich immer wieder Personen, die Drogen verkaufen und konsumieren. Ortsvorsteher Gleßner berichtete, dass inzwischen geklärt sei, wer dort nach dem Rechten sehen kann. Dies muss die Landespolizei machen und nicht die Bundespolizei, weil die Kandertalbahn anders als die Bundesbahn in privater Hand ist.

Die Flüchtlingsunterkunft bleibe noch bis Ende des Jahres, solange der Vertrag zwischen Stadt und Landkreis läuft, bestehen, sagte Michael Gleßner auf Nachfrage von Martin Fischer. Noch immer lebten dort mehr als 100 Menschen, wobei immer wieder neue Bewohner aus Unterkünften hinzukämen, die der Landkreis schließt, berichtete Katharina Hütter. Das Gebetszelt im Sägischopf wurde inzwischen abgebaut, weil es dort häufig so laut zuging, dass sich Anwohner beschwerten.

Die Stadt darf einen Weg mit Treppe im Naturschutzgebiet Krebsbachtal sanieren, berichtete Michael Gleßner. Das Regierungspräsidium habe inzwischen zugestimmt. Die Bürgerin Susanne Engler bat darum, dass sich die Stadt um zwei alte Wohnwagen kümmert, die seit Jahren auf einem Grundstück stehen und langsam von Pflanzen überwuchert werden.