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16. Juni 2015

ISE-Forscher gründen neues Unternehmen

FREIBURG (bkr). Beim Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE) gibt es eine neue Ausgründung. Wie die Forschungseinrichtung mitteilte, ist die Nexwafe ins Leben gerufen worden. Das Unternehmen wird Wafer mit einem neuartigen, kostengünstigen Verfahren herstellen, das auf einem Epitaxie-Prozess basiert. Dadurch entfällt beispielsweise das Sägen der Waferblöcke. Wafer sind wichtige Bestandteile von Solarmodulen. Chef von Nexwafe ist Stefan Reber, der mit seinem 30-köpfigen ISE-Team das Verfahren entwickelt hat. Reber war Abteilungsleiter "Kristallines Silicium – Materialien und Dünnschichtsolarzellen" am ISE. Der Fraunhofer-Venture-Fonds hilft mit einer Anschubfinanzierung. Stefan Reber sagte auf BZ-Anfrage: "Wir sind mit vier Personen am Start, planen aber schon bald die Schaffung einiger neuer Stellen in Freiburg zur Vorbereitung einer Pilotproduktion." Sobald die Fertigung aufgebaut sein wird und die Herstellung anläuft, werden nach Einschätzung des Nexwafe-Chefs weitere Arbeitsplätze hinzukommen. Der stellvertretende ISE-Chef Andreas Bett sagte, er freue sich darüber, dass lange Forschungsarbeit nun in ein kommerziell erfolgreiches Produkt münde.

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Autor: bkr