Kreis Emmendingen

Corona-Newsblog: 45 neue Infektionen und ein weiterer Todesfall

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 30. November 2020 um 17:35 Uhr

Kreis Emmendingen

Wie viele Menschen sind erkrankt? Was ist heute wichtig? Welche Veranstaltungen fallen aus? Verfolgen Sie die aktuelle Berichterstattung der BZ im Newsblog zu Corona im Kreis Emmendingen.

Mittwoch, 2. Dezember, 20.15 Uhr: Wer sich einmal mit Covid-19 infiziert hat, könnte hinterher immun sein. Im besten Fall sogar über Jahre. Über ihre Entdeckung sprachen zwei Freiburger Forscher am Mittwoch im BZ-Talk: Das Gespräch zum Nachschauen.

Mittwoch, 2. Dezember, 15.45 Uhr:
Laut einer Pressemitteilung des Landratsamts wird das Kreisimpfzentrum für den Landkreis Emmendingen im ehemaligen Aldi-Markt in Kenzingen eingerichtet. Dieses erfülle von mehreren geprüften Objekten die Voraussetzungen am besten: Die Halle besitzt eine entsprechende Raumgröße für die Einrichtung von Impfstraßen, bei denen alle Abläufe in der benötigten Reihenfolge von der Anmeldung, Registrierung, ärztlichen Beratung bis zur Impfung angeordnet werden können. Das Gebäude habe eine gute Verkehrsanbindung, es stehen außerdem ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Das Objekt ist zudem sofort verfügbar. Die Kreisverwaltung arbeite nun mit Hochdruck daran, das Gebäude zu einem Impfzentrum umzurüsten. Nach der Impfstrategie des Landes soll die Infrastruktur in den Hallen bis zum 15. Januar 2021 stehen, damit mit den Impfungen gegen den Covid-19-Erreger begonnen werden kann - sofern der Impfstoff dann auch zur Verfügung steht. In den Kreisimpfzentren sollen täglich bis zu 750 Impfungen erfolgen.

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 13 Uhr:
Frankreich lockert die harte Ausgangssperre. Davon profitieren auch Deutsche, die für ein paar Stunden ins Elsass fahren möchten. Diese müssen sich an strenge Auflagen halten, zum Beispiel das maximale Zeitfenster, für dessen Dauer sich jede und jeder außerhalb der eigenen Wohnung bewegen darf. Ein Überblick, was erlaubt ist und was nicht.

Montag, 30. November, 17.35 Uhr: Nachdem die Inzidenzzahl am Wochenende mit 87,7 unverändert blieb, stieg sie am Montag wieder auf 88,9 an. 14 Covid-19-Neuinfektionen meldete das Landesgesundheitsamt. Die Anzahl der übermittelten Fälle seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 2127. Zudem gab es laut dem Emmendinger Gesundheitsamt zwei weitere Todesfälle: eine Frau über 80 und eine Frau über 90 Jahre. Die Zahl der Toten im Kreis steigt damit auf 59.



Montag, 30. November, 14.45 Uhr:
Ergänzend zu den bisherigen Vorschriften will die Landesregierung neue Corona-Bestimmungen erlassen. Einiges ist zur Zeit aber noch unklar. Was zum 1. Dezember in Kraft tritt, was noch strittig ist – ein Überblick.

Montag, 30. November, 10.25 Uhr: Die Weihnachtstage bieten eine keine Verschnaufpause im Teil-Lockdown – doch direkt danach greifen wieder die strikteren Regeln: Diesen Sonderweg hat Baden-Württemberg nun beschlossen.

Sonntag, 29. November, 17.40 Uhr: 45 neue Infektionen und einen weiteren Todesfall meldete das Landesgesundheitsamt am Wochenende für den Landkreis Emmendingen. 22 Fälle kamen am Samstag dazu, die 7-Tages-Inzidenz blieb damit gegenüber dem Freitag unverändert bei 87,7. Weitere 23 Infektionsfälle ließen diesen Wert am Sonntag auf 91,9 ansteigen. Außerdem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet, der 57. im Landkreis insgesamt. Laut Landratsamt handelte es sich dabei um eine über 90-jährige Person.

Auch im Land insgesamt stieg die Inzidenzzahl auf nunmehr 132,6 an. Der Ortenaukreis lag am Sonntag bei 124,8, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bei 66,4, der Stadtkreis bei 91,3.



Freitag, 27. November, 19.26 Uhr:
23 Neuinfektionen, aber keine Todesfälle meldet das Landesgesundheitsamt. Damit sind seit Beginn der Pandemie 2068 Personen infiziert. Die Inzidenzzahl fiel auf 87,7.

In den vergangenen zwei Wochen hat das Gesundheitsamt Emmendingen eine leichte Abnahme der Fallzahlen beobachtet. Die meisten der nachgewiesenen Übertragungen passierten innerhalb von Haus- und Lebensgemeinschaften. Allerdings gibt es immer mehr Übertragungen auf Arbeit, am Arbeitsplatz und in der Pflege.Mehr dazu lesen Sie im wöchentlichen Corona-Lagebericht.

Donnerstag, 26. November, 18.38 Uhr: 29 Neuinfektionen, aber keine Todesfälle meldete das Landesgesundheitsamt am Donnerstagabend. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich im gesamten Kreis somit 2045 laborbestätigte Personen mit dem Corona-Virus. Insgesamt 56 Menschen starben. Die Inzidenzzahl im Kreis sank von 107,6 auf 93,7. Vor zwei Wochen hatte sie noch bei 123,8 gelegen.

Donnerstag, 26. November, 13.15 Uhr: Freizeiteinrichtungen bleiben bis 20. Dezember geschlossen – was bedeutet das für den Liftverbund Feldberg? Und was sagt man dort zum Vorschlag, die Skisaison EU-weit am 10. Januar beginnen zu lassen?

Donnerstag, 26. November, 8.15 Uhr:
Schule, Arbeit, Freizeit: Schärfere Corona-Verhaltensregeln im Dezember, Lockerungen über Weihnachten. Auf diesen Kurs haben sich Bund und Länder geeinigt. Die Beschlüsse im Überblick.
Kommentar:Verschärfung des Lockdowns einerseits, Lockerungen andererseits – das Hin und Her von Bund und Ländern ist widersprüchlich und schwächt das Vertrauen, meint BZ-Chefredakteur Thomas Fricker.

Mittwoch, 25. November, 17.55 Uhr: Die Inzidenzzahl im Landkreis Emmendingen sinkt weiter, von 113,6 auf 107,6. 29 Neuinfektionen meldet das Landesgesundheitsamt zudem am Mittwochabend. Die Anzahl der übermittelten Fälle seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 2016. Weitere Todesfälle gab es nicht. Am Dienstag waren vier Menschen verstorben, weshalb die Anzahl der Toten im Kreis bei 56 liegt.

Die Anzahl der gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen sinkt auch in den umliegenden Landkreisen weiter. Die Ortenau liegt nun bei 124,6 der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald bei 81,6 und die Stadt Freiburg bei 78,3. Die höchste Inzidenzzahl in Südbaden verzeichnet der Landkreis Lörrach mit 160,4. Im ganzen Bundesland liegt der Wert bei 128,8. Noch ist kein einziger Kreis im Land bei der angestrebten Inzidenz von unter 50.

Mittwoch, 25. November, 13.41 Uhr: Wie gut sind wir für den Pandemie-Winter gerüstet? Der Virologe Alexander Kekulé ist als Kritiker der Anti-Corona-Maßnahmen bekannt geworden – die er für zu zögerlich und in einigem für falsch hielt. Im BZ-Interview spricht er über die Politik der Lockdowns und stellt seine eigene Anti-Corona-Strategie vor.

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