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21. Juni 2012

Fitness für den Feuerwehr-Einsatz

Viel Lob für die Teninger Feuerwehr als Ausrichter des fünften Landesfeuerwehr-Duathlon mit rund 700 Teilnehmern.

  1. 5. Baden-Württembergischer Feuerwehr- Duathlon in Teningen Foto: Aribert Rüssel

TENINGEN. Die einjährige Vorbereitung hat sich gelohnt. Der 5. baden-württembergische Feuerwehr-Duathlon am Sonntag war ein nicht alltägliches Sportereignis. Nicht nur Innenminister Reinhold Gall sprach sein Lob für den gut organisierten Verlauf aus, auch Gerhard Lai als stellvertretender Landesfeuerwehrpräsident und Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker und die mehr als 700 Teilnehmer waren begeistert. Darunter waren auch zahlreiche Feuerwehrleute vom nördlichen Kaiserstuhl und nördlichen Breisgau.

Alles war bestens gerichtet und Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock konnte stolz auf seine Wehr sein. An die 100 Helfer und Helferinnen der Gesamtwehr und der DRK-Ortsverband Teningen mit seinem Sanitätsdienst sorgten dafür, dass alles nach Plan verlief und die zum Teil weitangereisten Teilnehmer optimale Bedingungen vorfanden. Selbst das Wetter war ideal, um nicht zu sehr ins Schwitzen zu kommen.

Schon früh am Morgen füllten sich die Parkplätze, so dass pünktlich um 9.20 Uhr der erste Start im Emil Schindler-Stadion erfolgte. Aufgrund der enorm großen Teilnehmerzahl wurde in Blöcken gestartet und nach und nach füllte sich der fünf Kilometer lange Parcours durch die Allmend mit Läufern aller Altersgruppen.

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Auch eine gemächliche Gangart war durchaus drin, denn anschließend ging es ja noch auf eine 20 Kilometer lange Radstrecke, die mit einigen Steigungen in den Nimburger Weinbergen den weniger sportlichen Teilnehmern einiges abverlangte. Aber selbst wenn das Rad geschoben wurde, spielte das keine Rolle, denn eine Wertung im Sinne des Leistungssports gab es nicht. Selbst Teningens Bürgermeister Hagenacker machte mit. Auf der Radstrecke wurde er dabei von seiner ganzen Familie unterstützt und selbst das jüngste Mitglied war in einem Fahrradanhänger mit dabei. Hagenacker stellte das hohe Ansehen der Teninger Wehr und ihre stete Zuverlässigkeit und Zusammenarbeit mit der Gemeinde in den Vordergrund.

Für Innenminister Gall lieferte der Duathlon den Beweis, wie engagiert die Brandbekämpfer im Bemühen um die ständige Einsatzbereitschaft sind.

Mit der Erkenntnis, dass Fitness im Feuerwehrdienst eine wesentliche Voraussetzung ist, unterstrich Gall den Sinn und Zweck solch einer Veranstaltung. Feuerwehrgeräte zur Verfügung zu haben sei das Eine, die Kommunen kämen ihren Aufgaben in hervorragender Art und Weise nach. Aber die Feuerwehrangehörigen seien es, die den Erfolg bei einem Einsatz vervollständigen. Hierbei sollen vor allem diejenigen angesprochen werden, die bisher weniger Sport betrieben haben. Die Gemeinschaft der Feuerwehren, die von Rücksichtnahme und gelebter Kameradschaft und Achtung geprägt ist, bietet eine ideale Grundlage dafür, sich eine gesunde Lebensweise und die damit verbundene Fitness anzueignen.

Anerkennung und Dank gab es auch von Gerhard Lai. Teningen sei ein großes Beispiel dafür, wie man positiv Werbung für den Sport machen könne. Mit vertreten waren das Technische Hilfswerk, die Rettungshundestaffel Breisgau-Ortenau und eine Kinderbetreuung der Landesjugendfeuerwehr mit einem Streetballprojekt. Bewirtung und Musik der Feuerwehrkapelle Teningen und des Spielmanns- und Musikzugs der Feuerwehr Köndringen rundeten das Rahmenprogramm ab.

Infos rund um den Feuerwehr-Duathlon inklusive Möglichkeit für die Teilnehmer, sich ihre Urkunde auszudrucken, gibt es unter http://www.feuerwehr-teningen.de

Autor: Aribert Rüssel