Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
10. Juli 2012 17:31 Uhr
Stuttgart
Kretschmann kündigt Abbau von 8055 Stellen an
Die große Mehrheit der Bürger wünscht Investitionen in die Bildung, Grün-Rot aber will mehr als 8000 Lehrerstellen streichen. Die Lehrergewerkschaft GEW meldete sich bereits mit schärfstem Protest zu Wort.
Die meisten Baden-Württemberger wollen, dass die grün-rote Regierung mehr Geld als bisher in die Schulpolitik investiert. Laut einer repräsentativen, im Juni 2012 im Auftrag des Staatsministeriums erhobenen Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen fordern 78 Prozent der Bürger Zusatzausgaben für die Bildung. Sparpotenzial sehen bei den Schulen dagegen nur zwei Prozent.
Die Frage, wo mit Blick auf die Schuldenbremse, die den Ländern ab 2020 ausgeglichene Jahresetats vorschreibt, gespart und wo investiert werden solle, brachte in der Erhebung kaum nennenswerte Kürzungsvorschläge. Für keinen Bereich findet sich auch nur annähernd eine Mehrheit fürs Sparen. Das Maximum an Zustimmung für das Ansetzen des Rotstifts erzielen die Wirtschafts- und die Kulturförderung. Ein Viertel kann sich hier Kürzungen vorstellen.
Der bekannten Forderung "Krombiera statt Kultur" – also Kartoffeln statt Kultur – werde er nicht nachgeben, sagte Regierungschef Winfried Kretschmann bei der Vorstellung der Umfrage. Dagegen sieht der von fast 80 Prozent Zustimmung getragene Grünen-Politiker ausgerechnet bei den von den Bürgern für sakrosant erklärten Schulen Sparpotenzial.
Werbung
"Selbstverständlich wird das Kultusministerium in erheblichem Umfang zur Sanierung des Haushalts beitragen müssen", sagte er am Dienstag vor Journalisten. "Wir müssen schauen, dass wir bei den knappen Mitteln die Ressourcen richtig einsetzen und sie nicht versickern." Das Prinzip "Mehr Bildung fürs gleiche Geld" müsse endlich in Angriff genommen werden. 8055 Lehrerstellen hätten bereits kw-Vermerke. Das Kürzel "kw" steht für "künftig wegfallend". "Die werden selbstverständlich bis 2020 wegfallen", kündigte Kretschmann am Dienstag an.
Die Lehrergewerkschaft GEW versteht das als Kampfansage – und schießt in bester Oppositionsmanier gegen ihre einstige Wunschkoalition. "Seit heute sind die 18 Seiten zum Thema Bildungspolitik im grün-roten Koalitionsvertrag nicht mehr das Papier wert, auf das sie gedruckt wurden", sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz.
"Das ist eine bildungspolitische Bankrotterklärung zu Lasten der Jüngsten im Land. Schüler, Eltern und Lehrkräfte hätten nicht erwartet, dass die Bildungspolitik nach dem Politikwechsel so unter die Räder kommt."
Kretschmanns Problem ist indes, dass der Wegfall der 8055 Stellen bereits in den Haushaltsplanungen eingerechnet ist; zur Schließung der Milliardenlücke in den Etatansätzen würde er gar nichts Neues beitragen. Der Regierungschef verwies zudem darauf, dass die schwarz-gelbe Vorgängerregierung mehr als 3500 Lehrerstellen geschaffen habe, die von 2013 an nicht mehr durchfinanziert seien.
Die Weiterfinanzierung dieser Stellen müsse also zusätzlich aus der sogenannten demografischen Rendite gestemmt werden, die der Landesrechnungshof errechnet habe. Damit, so Kretschmann, bleibe für den Haushalt weniger übrig.
In Koalitionskreisen wird indes bezweifelt, ob diese gut 3500 Stellen angesichts der Etatlage überhaupt zu halten sein werden. Die GEW geht daher bereits davon aus, dass mehr als 11 500 Stellen wegfallen.
Der Landesrechnungshof hatte erst am Montag dafür plädiert, bis 2020 aufgrund rückläufiger Schülerzahlen bis zu 14 100 Lehrerstellen zu streichen. Es könne nicht sein, dass die Zahl der Schüler immer weiter sinke und die Zahl der Lehrer steige.
Ohne Abstriche bei den Schulen könne das Land seinen Haushalt nicht sanieren, so die Behörde. Anders als von Kretschmann dargestellt, haben die Finanzprüfer dabei die Stellen mit kw-Vermerk nicht einkalkuliert.
Nach der Berechnung des Rechnungshofs müssten also 8055 kw-Stellen plus 14 100 reguläre Lehrerstellen gestrichen werden, um den Etat jährlich um 785 Millionen Euro zu entlasten. Angesichts der Umfrage dürfte es mehr als schwierig sein, das zu vermitteln.
- Stellenabbau im Schulbereich: Rechnungsprüfer rütteln an Tabu
Autor: Roland Muschel, aktualisiert 19:08 Uhr
44 Kommentare
Damit Sie Artikel auf badische-zeitung.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig bei Meine BZ registrieren. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.
Die veröffentlichten Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
-
Uwe Lay
Registriert seit: 20.12.2010
Kommentare: 17
-
10. Juli 2012 - 18:12 Uhr
Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung.
John F. Kennedy -
Dominik Heesig
Registriert seit: 10.07.2012
Kommentare: 111
-
10. Juli 2012 - 18:26 Uhr
Ein ebenso bitterer wie richtiger Schritt!
Herrn Kretschmann in dieser Situation schweren Wortbruch vorzuwerfen, zeugt von schlechtem Stil, passt er sein Regierungshandeln doch lediglich finanzpolitischen Gegebenheiten an. -
Elly Brodhag
Registriert seit: 18.11.2010
Kommentare: 325
-
10. Juli 2012 - 18:52 Uhr
S21 und die neue Messe in Stgt. sind der Untergang der Bildung in unserem Bundesland.
-
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
-
10. Juli 2012 - 19:05 Uhr
@ Herr Lauck
>>"Ich weiss, weshalb ich auf Kinder verzichtet habe....."
Mit Verlaub, das ist in meinen Augen das schwachsinningste Argument den "Verzicht" auf Kinder zu begründen.
Nix für Ungut Herr Lauck -
Bodo Weis
Registriert seit: 26.05.2009
Kommentare: 862
-
10. Juli 2012 - 19:09 Uhr
Na, wer will denn noch immer den Fiskalpakt oder die Schuldengrenze?
Es werden bei den Beamten noch weitere schmerzvolle Einschnitte kommen.
So sieht es aus wenn gewirtschaftet wird, nicht an der Einnahmenseite sondern nur an der Ausgabenseite.
Bildung ist unsere Zukunft und für die sehe ich schwarz. -
Michael Grunau
Registriert seit: 17.09.2010
Kommentare: 93
-
10. Juli 2012 - 19:13 Uhr
...wenn sie jetzt noch behaupteten, dass sei im Sinne der Generationengerechtigkeit,.... bei der CDU wusste man wenigistens was zu erwarten war....
-
Gregor Mohlberg
Registriert seit: 10.07.2009
Kommentare: 262
-
10. Juli 2012 - 19:13 Uhr
Auch unter SPD-Grünen wird in der Bildungspolitik nur weiter rumgedoktort... Es braucht einen kompletten Neuanfang mit EINER SCHULE FÜR ALLE, nem kleinen Klassenteiler und 2 Lehrkräften (Assistenz) im Klassenraum während des Unterrichts... Alles andere ist Quark!
-
Florian Engels
Registriert seit: 22.12.2009
Kommentare: 286
-
10. Juli 2012 - 19:15 Uhr
Warum schafft man eigentlich nicht die Verbeamtung der Lehrer ab, und bezahlt Sie nach TvöD ? Der wahre Killer sind nämlich die Pensionslasten.Sie werden irgendwann mal den finanziellen Handlungsspielraum so einengen dass gar nichts mehr geht.
-
Jakob Gottfried
Registriert seit: 20.01.2010
Kommentare: 35
-
10. Juli 2012 - 19:18 Uhr
Als ob der Haushalt nur eine Drehschraube hätte... Diäten kürzen! Am besten rückwirkend bis 1990 zurück! Brauchen wir jedes Ministerium mir der Besetzung? Jedes Regierungspräsidium?
Hätten wir z.B. eine Ba-Wü-Maut so könnten wir unsere Lehrer von den immerwährenden Staus finanzieren, die die ganzen andern Bundesländer verursachen wenn die über uns nach Süden fahren... Vielleicht reichte es sogar jetzt schon die Schuldenbremse einzuhalten...
Mein Kommentar beinhaltet eine große Naivität, dessen bin ich mir bewusst. Lediglich sollte eine Landesregierung alle Sparmaßnahmen gleichermaßen in Erwägung ziehen und ggf. über zusätzliche Einnahmequellen nachdenken. -
Thomas Bender
Registriert seit: 04.02.2010
Kommentare: 2507
-
10. Juli 2012 - 19:36 Uhr
Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass das Land Baden-Württemberg erst vor gut zwei Jahren eine millionenschwere Werbekampagne zur Anwerbung von Lehrern aus anderen Bundesländern gefahren hat:
http://www.focus.de/politik/deutschland/bildung-laender-streiten-um-abwerbungs-kampagne-von-lehrern_aid_373707.html
Damals war noch von akutem Lehrermangel die Rede. Was ist in den letzten zwei Jahren passiert? -
Tina Spitz
Registriert seit: 25.07.2011
Kommentare: 703
-
10. Juli 2012 - 19:46 Uhr
MP Kretschmann hat seine "Mutation" zum "Grätschenmann" ja bereits am 25. Juni öffentlich angekündigt:
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/kretschmann-meine-popularitaet-wird-abnehmen--60946026.html
Sparen ist angesagt, das hat "Grätsche" vollkommen richtig erkannt. Vollends gut wäre seine Arbeit allerdings erst dann, wenn er sich endlich auch mal mit dem gleichen Enthusiasmus an überflüssige, weil oftmals leider mehr hinderliche, denn nützliche "Häuptlinge", die zigfach in den Ministerien und Regierungspräsidien anzutreffen sind, rantrauen würde.
Aber daran glaub ich ehrlich gesagt nicht... eher sorgt man fleißig dafür, dass sich die frustrierte Volksseele (zumindest verbal) an einem angeschlagenen und bereits zum wiederholten Mal angezählten Dorfbürgermeister und an burnoutgefährdeten Dorfschullehrern abreagieren kann.
So gesehen wieder mal erstklassige Strategiearbeit. Chapeau!
P.S. Ohne vorherige Absprache mit SPD-Schmiedel und SPD-Superminister Niels Schmid ist das garantiert nicht gelaufen. -
Rudi Gempp
Registriert seit: 18.05.2010
Kommentare: 147
-
10. Juli 2012 - 19:57 Uhr
Herr Kretschmann ist der beste Oberboss seit Späth. Er hat aber ein sehr großes Handicap: Er ist Beamter
-
David Kauf
Registriert seit: 29.09.2011
Kommentare: 27
-
10. Juli 2012 - 20:16 Uhr
@Florian Engels: Diese Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt. Warum gibt es das system der Beamten überhaupt noch? Warum nicht alle in den Tvöd eingruppieren. Dieses System wird irgendwann kollabieren. Denn wer einmal verbeamtet ist, der bleibt es, nahezu unkündbar, wo gibt es das sonst noch?
-
Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
-
10. Juli 2012 - 20:33 Uhr
Oh, der neue Ministerpräsident kündigt unpopuläre Maßnahmen an. Und - völlig überraschend - wird er zum Buhmann im Ländle. So ist das wohl nach der Wahl, da wird gespart, dass es vor allem denen wehtut, die bisher viel hatten. Das hätten die Lehrer jetzt nicht gedacht, dass es ihnen von einem der ihrigen an den Geldbeutel geht!
Die gute Nachricht ist: 2014 sind wieder Landtagswahlen. Da wird es das eine oder andere Wahlgeschenk geben... -
Ekkehard Senn
Registriert seit: 12.09.2010
Kommentare: 128
-
10. Juli 2012 - 20:48 Uhr
Wie wäre es mit Fakten?
Von 2003 auf 2011 hat sich rein statistisch das Lehrer-Schüler-Verhältnis von einem Lehrer auf 17,2 auf 14,2 Schüler verändert.
Berlin gibt pro Jahr und Regelschüler ca. 8000€ aus, B.-W. ca.5000€.
Trotzdem hat Berlin wesentlich mehr Schulabrecher u.Schüler ohne ausreichende Qualifikation. Das kann man auch so interpretieren, dass allein die Klassengröße nicht über den Schulerfolg entscheidet. In den siebziger Jahren saßen teilweise über 40 Schüler in einer Klasse, und sie waren trotzdem erfolgreich. Man hatte eben noch eine andere Einstellung zur Bildung. Die GEW sollte sich mehr um qualitativ guten Unterricht kümmern statt um Schulstrukturen und Verbandsinteressen. -
Thomas Bender
Registriert seit: 04.02.2010
Kommentare: 2507
-
10. Juli 2012 - 20:52 Uhr
Gibt es auch eine Quellenangabe zu ihren Fakten, Hr. Senn?
-
Josef Nagelschmidt
Registriert seit: 10.07.2012
Kommentare: 2
-
10. Juli 2012 - 21:08 Uhr
@ Herrn Lauck
Sehr verehrter Lauck!
Durchaus ist Ihren Punkten zuzustimmen auch, kann ich Ihre Behauptung sehr wohl bestätigen. In der Tat ist es so, dass die CDU sehr viel in Ihrer Amtzeit machen konnte ohne davon wirkliche Medien Kritik zu erhalten.
Dennoch halte ich es für ziemlich, verzeihen Sie mir den Ausdruck, schwachsinnig aus den Gründen verfehlter Bildungspolitik keiner Kinder haben zu wollen... bzw. zu bekommen zu wollen. Meines Erachtens nach, wird die Bildungspolitik vermutlich nie in der Lage sein, denn Standard den man sich für seine Kinder wünscht zu gewährleisten, allein deshalb weil sich der Standard aus unserer Sichtweise immer anhebt. In Deutschland haben wir im Vergleich zu vielen anderen Ländern bereits (trotz unserer Ansicht das diese immer noch nicht genügend ist) einen sehr hohen Standard. Daher halte ich die wage These "Ich bekomme keine Kinder, weil das Bildungssystem Marode ist" für völlig unbegründet, nach dieser Sichtweise müssten Länder wie Indien oder Nigeria eines der Kinder ärmsten Regionen der Welt sein...
Ich bedanke mich für Ihre Mühe meine Zeilen zu lesen.
Mit freundlichen Grüßen
J. Nagelschmidt -
Heiner Dubois
Registriert seit: 04.08.2011
Kommentare: 181
-
10. Juli 2012 - 21:14 Uhr
Nun bekommt Baden Württemberg halt, was es gewählt hat. Aber auch unter einer anderen Regierung hätte es wohl Einsparungen - vor allem im gymnasialen Bereich nach Wegfall von G9 - gegeben.
Daß bei Grün-Rot die Denke vorherrscht, man müsse nur an ein paar Stellschrauben drehen und dann klappt das mit der Bildung, ist ja nichts Neues. Das Menschen keine Maschinen sind und nicht wie vorgesehen auf die Stellschrauben reagieren hat sich halt noch nicht bis in die derzeitige Regierung herumgesprochen. Sicherlich wurde schon unter der CDU-FDP Regierung der Karren "Bildungspolitik" in den Dreck gefahren. Die derzeitige Regierung läßt ihn dort aber vollends absaufen. Leider werden wir erst in einigen Jahren bis Jahrzehnten bitter erfahren, was eine falsche Bildungspolitik anrichten kann. -
Ekkehard Senn
Registriert seit: 12.09.2010
Kommentare: 128
-
10. Juli 2012 - 21:18 Uhr
Herr Bender,
das sind nicht meine Fakten, sondern die vom Landesrechnungshof(veröffentlicht in der FAZ vom 10.7.) und die Zahlen des für Bildung zuständigen Senators in Berlin , die bei der dortigen Bildungsverwaltung abgerufen werden können und dann in den Berliner Zeitungen veröffentlicht werden.Diese habe ich letztes Jahr online zur Kenntnis genommen.Kurze Anmerkung für diejenigen,die das hiesige Schulsystem für b...............halten: In den siebziger Jahren gab es in B.-W. acht integrierte Gesamtschulen mit kleinen Lerngruppen und im Vgl zu Regelschulen doppeltem Lehrerbesatz. Nur in Freiburg und Tübingen konnten sie sich halten. Ansonsten stand das Ergebnis in keinem Verhältnis zu den Kosten und dem hohen Personalaufwand. -
Peter Grieshaber
Registriert seit: 20.05.2012
Kommentare: 140
-
10. Juli 2012 - 21:53 Uhr
Wir brauchen in BW: neue Regierungspräsidentin, neue Integrationsministerin, neuen S 350 für Kretschmann - in 7,1 sec auf 100, aber doch keine Lehrer. Der typische Grüne Doppelverdiener Öffentlicher Dienst Haushalt schickt seine Kinder ohnehin in die Privatschule. Mit der grosszügigen Gelddruckmaschine Solardach kann man sich das locker leisten.
-
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
-
10. Juli 2012 - 21:59 Uhr
Wieder mal ein Sargnagel mehr für Rot/Grün!
@ Herr Lay
Klasse Zitat!
@ Herr Mohlberg
Vollste Zustimmung! -
Florian Engels
Registriert seit: 22.12.2009
Kommentare: 286
-
10. Juli 2012 - 22:04 Uhr
[ed. - Tatsachenbehauptungen]
-
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2035
-
10. Juli 2012 - 22:34 Uhr
Herr Dubois, ich stimme Ihnen im Prinzip zu. Soll jetzt bloß kein Grün- oder Rotwähler sagen, er hat es nicht so gewollt. Wer das nicht kommen sah, ist bodenlos naiv.
Warum meinen Sie aber: "Sicherlich wurde schon unter der CDU-FDP Regierung der Karren "Bildungspolitik" in den Dreck gefahren."
Immerhin gehört Ba-Wü mit seinem dreigliedrigen Schulsystem Pisa zufolge zu den erfolgreichsten in Deutschland. Die Grün-Rot scheint, vom Stellenabbau abgesehen, entschlossen, dieses Erfolgssystem kaputtzureformieren. -
Margit Muckenfuß
Registriert seit: 11.07.2012
Kommentare: 1
-
11. Juli 2012 - 03:08 Uhr
@ gregor mohlfeld,
ich kann mich ihrem kommentar nur anschließen, dass wir ein umdenken auf der gesamten linie brauche, was unsere bildungseinrichtungen, vor allem die schule, angeht. weg von der selektiererei und hin zu einer gemeinsamen schule für alle.
bevor wir das nicht wuppen im ländle, ist stellengestreiche und andere medizinische maßnahmen zwecks kohle einsparen, in meinen augen nicht nur unnütz und für die katz, sondern auch irreführend, erwecken sollche aktionen, doch den anschein, man würde etwas ändern, verbessern (?!?!?), was garantiert nicht der fall sein kann... -
Uwe Drescher
Registriert seit: 08.07.2009
Kommentare: 713
-
11. Juli 2012 - 07:17 Uhr
@Herr Lauck : Ohne ihnen zu nahe treten zu wollen. Aber ihre potentiellen Kinder hätten mir jetzt schon leid getan, wenn sie als höchste Messlatte die Bildungschancen gesetzt hätten. Ich ordne es mal unter leicht misslungenen Versuch ein, einer ehemaligen ihnen politisch unliebsamen Regierung Schuld zu weisen zu wollen.
Auf der anderen Seite frage ich mich, warum in der Bildung die Gleichung
mehr Quantität = mehr Qualität stimmen sollte. Egal wer regiert geht es doch zunächst darum die Qualität sowohl in der Ausbildung der Lehrer/innen stetig zu steigern, wie auch die Qualität des Unterrichtes. Das kann ich bei sinkenden Schülerzahlen, die nun mal leider so sind durchaus auch mit weniger Lehrern erreichen. Das sich die jetzige Opposition in gespielte Aufregung stürzt ist genauso wenig glaubwürdig wie es bei der jetzigen Regierung in ihrer Zeit als Opposition war. Das hat sie ja jetzt quasi selbst nachgewiesen. Politiker sollten im Allgemeinen vor der Parteitaktik und den damit verbundenen Reflexen öfter das Nachdenken über die Probleme und deren Lösung stellen.
Und Herr Lauck, als zweifacher Vater kann ich sie beruhigen und möchte sie ermuntern sich doch für Kinder zu entscheiden. Es gibt viele, ja sehr viele Gründe für Kinder. Fern ab von Bildungssystemen. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
-
11. Juli 2012 - 07:34 Uhr
@ Herrn Bender
>>"Gibt es auch eine Quellenangabe zu ihren Fakten, Hr. Senn?...."
Zumindest das mit der Schülerzahl in den 70gern kann ich bestätigen! -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
-
11. Juli 2012 - 07:46 Uhr
@all
Ich frage mich, weshalb denken alle Eltern das Schulsystem bzw. der Lehrer ist schuld, wenn ihr Sprössling den "Status" Abitur nicht erreicht.
Zum Einen ist es keine Schande, und es liegt in der Natur der Sache, dass nicht alle Kinder den gleich hohen IQ haben. Daran ändert auch das Schulsystem nix.
Wir brauchen zudem auch ein "arbeitendes Volk".
Man sieht ja auch wohin es führt wenn sich Gymnasiasten auf den Arbeitsmarkt drängen, der ehemals den Haupt- und Realschulabgängern "vorbehalten" war.
Ohne den Abiturienten zu nahe zu treten:
Fachidioten an der Paxis vorbei! -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
-
11. Juli 2012 - 09:42 Uhr
Ist doch klar, rot-grün muss die Leistung der Schüler in Baden-Württemberg auf das erbärmliche Niveau anderer Bundesländer herunterprügeln, damit die Defizite dieser von Ideologien geprägten Bildungspolitik nicht weiter auffallen.
Jetzt muss nur noch Bayern "fallen", dann fällt das Einheits-Bildungsdesaster endlich nicht mehr auf. -
Uwe Kleiner
Registriert seit: 23.12.2010
Kommentare: 203
-
11. Juli 2012 - 10:24 Uhr
Hatte mir irgendjemand widersprochen, als ich nach dem Fukushima-Desaster und dem nachfolgenden Wahlausgang sagte, dass die grün-roten Helden auch nur mit Wasser kochen und die gleichen Lügenbolde sind, wie alle anderen Politiker egal welcher Couleur ?
P.S. OK, einige hauten auf den schlechten schwarz-gelb Verlierern herum, aber sonst ? -
Gregor Mohlberg
Registriert seit: 10.07.2009
Kommentare: 262
-
11. Juli 2012 - 10:35 Uhr
@Herr Huber
Sie haben vollkommen recht! Es gibt eine absolute Fokusierung auf die Gymnasien und das Abitur, was auch von Grünen und SPD so mitgetragen wird. Die Ausbildung an den anderen Schulformen rückt von Jahr zu weiter nach hinten, wird konzeptionell nicht mehr weitergedacht und auch im Ruf weiter geschädigt. Tausende SchülerInnen bleiben dadruch Jahr für Jahr auf der Strecke...
Ich will damit nicht dem dreigliedrigen Schulwesen das Wort reden... ABER ich will darauf hinweisen, dass solange es besteht, diese Schulformen weiterentwickelt und ausgestattet werden müssen und nicht schlecht gemacht werden dürfen. Das ist Verantwortungslos!!!
Klar ist auch, dass wir so schnell wie möglich EINE SCHULE FÜR ALLE BRAUCHEN.... Klarheit im Bildungswesen, Chancen für alle, gute und zentrale Ausstattung und versch. Module, die die SchülerInnen nach der 10 Klasse weitergehen können...
Die Kretschmannsche Gemeinschaftsschule ist ein Witz... Konzeptionell auf Sparflamme gekocht... Im Umfang nichtmal ein Tropfen auf den jeißen Stein... und in der jetzigen Konstellation - beim Fortbestand des Gymnasiums - höchstens eine halbherzige Aufwertung der Haupt- und Realschulen!!! -
Uwe Kleiner
Registriert seit: 23.12.2010
Kommentare: 203
-
11. Juli 2012 - 11:05 Uhr
Auf auf in den Einheitsbrei der Bildung !
-
Fred Raab
Registriert seit: 13.06.2009
Kommentare: 138
-
11. Juli 2012 - 11:34 Uhr
@Herr Bruckmann - Was hat denn die Quantität der Lehrkräfte mit dem Leistungs-Niveau der Schüler zu tun ?
Im übrigen debattieren wir über ein "Problem" das die meisten als Opa oder Uropa betrifft, bis dahin wird auch die Landesregierung eine andere sein und die Kultusminister/innen wie bisher zig-mal gewechselt haben. -
Gregor Mohlberg
Registriert seit: 10.07.2009
Kommentare: 262
-
11. Juli 2012 - 11:49 Uhr
Bildungspolitik unter GRÜNEN-SPD bedeutet hier und da die "Unterklassen-Schulen" an-zu-reformieren und im KERN das Gymnasium und die eigene Klientel zu schützen!
ICH KÖNNTE MICH SOWAS VON AUFREGEN! -
Gregor Mohlberg
Registriert seit: 10.07.2009
Kommentare: 262
-
11. Juli 2012 - 11:55 Uhr
Hallo @Herr Kleiner...
ich möchte sie dringend bitten ihre Position nochmal gründlich zu prüfen und will ihnen dazu auch einen wichtigen Gedanken mitgeben...
JA, EINE SCHULE FÜR ALLE ist irgendwie "Einheit" aber sicher kein Brei...
Bedenken sie folgendes, die sog.Bildungsvielfalt, also das drei/vier/x-fach-Gliedrige Schulsystem basiert im wesentlichen auf Selektion eines bestimmten Schülertyps - dem der zum fetgelegten zeitpunkt X dies und jenes kann... ODER sich an einer Privatschule Zeit und Möglichkeiten erkauft/erkaufen kann...
EINE SCHULE FÜR ALLE hingegen, fördert versch. Menschen- und Schülertypen, erschließt dadurch mehr Potentiale und entfaltet dadurch auch mehr gesellschaftliche und letztendlich auch ökonomische Kreativität und Kräfte... Vor allem aber spricht dafür die Gerechtigkeite... Menschen haben zu versch. Zeitpunkten versch. Fähigkeiten und Interessen... darauf setzt die echte Gesamtschule. Sie setzt ausserdem auf die Möglichkeiten der Teamentwicklung und des Lernens über Teilhabe an einer Gemeinschaft...
Prüfen sie nochmal genau, was und welches Bildungssystem für EINHEITSBREI steht und welches für VIELFALT und MÖGLICKEITEN...
Mit den besten Grüßen
Gregor Mohlberg -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
-
11. Juli 2012 - 12:24 Uhr
@ Hr. Raab:
"@Herr Bruckmann - Was hat denn die Quantität der Lehrkräfte mit dem Leistungs-Niveau der Schüler zu tun ?"
Ist das eine rhetorische Frage und stellen Sie diese ernsthaft?
Da ich keine Anzeichen von Ironie in Ihrem Kommentar erkennen kann: Bis zu Ihrem Beitrag ging ich davon aus, dass der Zusammenhang zwischen Klassengröße und Leistung unstrittig sei. Sehen Sie das tatsächlich anders? -
Uwe Kleiner
Registriert seit: 23.12.2010
Kommentare: 203
-
11. Juli 2012 - 12:40 Uhr
Also ich habe mal die Sache mit Kette und Glied gelernt und sehe das heute als richtiger denn je an.
-
Günter Mayer
Registriert seit: 25.10.2011
Kommentare: 55
-
11. Juli 2012 - 12:55 Uhr
"Am untersten Rand des Kulturniveaus", so wurde mal - es war wohl Ende der 1960er Jahre getitelt. Ich hab das noch in Erinnerung, da sich seither in dem Bereich beim Wehklagen nix geändert hat. Als Eltern kriegt man halt auch nur mit, wenn mal wieder irgendwas in der Schule nicht geht oder Unterricht ausfällt. Es werden nie alle zufrieden sein, weil sich jeder unter guter "Schule" was anderes vorstellt.
Man kann Grünrot mögen oder nicht, aber es ist nicht von vornherein falsch, bei sinkenden Schülerzahlen auch mal die Kostenfrage zu stellen. Geld ist in der Bildung nicht alles. Ein Kommentator hat - zu Recht - darauf hingewiesen, dass aus unsereinem trotz Riesenschulklassen noch was geworden ist. Wir waren in der 4ten 46 Schüler... - Es ist ein Irrtum zu glauben, man müsse in ein System nur genügend Bares kippen, und schon werde alles besser. Bei der Familienförderung klappt es nicht mit der Geburtenrate, und bei der Eurorettung wird es nicht klappen, wenn irgendwo im Süden die x-te Autobahn gebaut wird, die dann keiner braucht. Mehr bringt nicht immer mehr, und besser wird es nur, wenn Einzelne statt Gleichen motiviert werden, nachhaltig etwas zu unternehmen, unabhängig vom Staat und seinen Subventionen, auch wenn Sie das vielleicht nicht hören wollen, Herr Mohlberg.
Old Kretsch wird abseits der Schule sicher noch das ein oder andere Verwaltungsbiotop finden, das nicht überlebensnotwendig ist. Aber er sollte neben dem Beharrungsvermögen dieser "Biotope" den Wutbürger nicht unterschätzen. Der schimpft zwar herzerweichend über die Bürokratie, aber nehmen Sie ihm nur einen Stempel oder ein Verfahren weg: was glauben Sie, was dann los ist, vor allem hinter den Kulissen. Sie hören dann nur noch Sätze, die mit den Worten "es kann doch nicht sein, dass..." beginnen - und schon ist das Verfahren gerettet, und die Kosten dafür auch ;)) -
Moritz Rau
Registriert seit: 26.07.2011
Kommentare: 294
-
11. Juli 2012 - 13:03 Uhr
Herr Lauck,
das ist ja das Problem: Dass Bildungspolitik von Kinderlosen gemacht wird (s. Schavan), die sich hier überhaupt nicht einfühlen können.
Wer keine Kinder hat, sollte hier weder mitbestimmen noch mitdiskutieren.
Es ist so, als würde ein Eskimo einem Bewohner der Sahelzone Vorschläge zum Wassersparen machen. -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 498
-
11. Juli 2012 - 13:53 Uhr
Vielleicht macht sich der eine oder andere mal die Mühe und schaut sich auf der Seite des Statistischen Landesamtes um!
1. Es gab (Stand 2009) 82400 Lehrer an allgemeinbeildenden Schulen in BW mit den 19.100 Berufsschullehrern ergibt sich eine Gesamtsumme von 101.500 Lehrer --- d.h. es gibt bis 2020 eine Reduzierung um ca. 8% (ohne Berufsschullehrer ca. 10%)
2. Im Jahre 2009 gab es insgesamt ca. 1.250.000 Schüler in BW. 2020 werden es ca. 1.100.000 Schüler sein. Das ist eine Reduzierung um ca. 12%.
Sollte es bei den ca. 8000 Stellenstreichungen bleiben, wird nicht nur der Status quo erhalten, sondern sogar verbessert!
Und bitte nicht vergessen, Grün-Rot hat die monentane Situation nicht zu verantworten, sondern versucht damit umzugehen... gar nicht so einfach, wenn die Vorgängerregierung mal schnell 1/6 des Etats für Unternehmensaufkäufe ausgibt!
Und noch ein Rüffel an die BZ... wie kann man einen Artikel damit beginnen, schon in der Überschrift wertend zu formulieren???
Sinngemäß: Die Bürger wollen dies, aber die böse Regierung tut genau das Gegenteil!
Bitte in Zukunft sachlich Informationen recherchieren und weitergeben und wertenden Aussagen nicht so stark gewichten bzw. bewußt forcieren im Titel. Funktioniert weiter unten im Artikel doch auch etwas besser ! -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
-
11. Juli 2012 - 14:15 Uhr
@ Hr. Rau:
"Wer keine Kinder hat, sollte hier weder mitbestimmen noch mitdiskutieren."
Nur mitfinanzieren, gell? :-)
Mir ist klar worauf Sie hinauswollen, Hr. Rau - eine Demokratie muss aber die Diskussion zu so einem Thema aushalten. Die Abrede des Mitspracherechts zu fordern ist wenig demokratisch :)
@ Hr. Schneiderhahn:
"Und bitte nicht vergessen, Grün-Rot hat die monentane Situation nicht zu verantworten, sondern versucht damit umzugehen..."
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die jetzige Regierung wird sich mit den -ideologisch geprägten- Änderungen im Ergebnis (!) messen lassen müssen. Die klassischen Schulsysteme in Süddeutschland konnten bislang bei Vergleichen die besten Ergebnisse z.B. bei Pisa erzielen. Leider (!) lässt dies den Umkehrschluss zu, dass eine gemeinsame Schule vllt für die Gesellschaft in einigen Bereichen förderlich scheint, besser werden die Schüler dadurch jedenfalls nicht. -
Moritz Rau
Registriert seit: 26.07.2011
Kommentare: 294
-
11. Juli 2012 - 14:26 Uhr
Herr Bruckmann,
es geht nicht ums finanzieren... schließlich finanzieren die Kinder die Renten der Kinderlosen. Es geht darum dass keine Entscheidungen getroffen werden von Leuten, die keine Ahnung von der Sache haben. -
Josef Nagelschmidt
Registriert seit: 10.07.2012
Kommentare: 2
-
11. Juli 2012 - 17:00 Uhr
Ich stimme Herrn Mohlberg zu, dass drei gliedrige Schulsystem ist veraltet und stammte noch aus dem vorletzten Jahrhundert. Darüberhinaus halte ich es für schlichtweg dumm zu glauben, man könne Kinder im Alter von 10 einschätzen ob sie für eine akademische Laufbahn geeignet sind oder nicht.
Es stimmt Baden-Württemberg schneidet in Sachen Bildung im Vergleich der Rest der Republik enorm gut ab. Doch man sollte auch die Tatsache betrachten, dass Baden-Württemberg mit ihren zusätzlichen Möglichkeiten das Abitur zu machen ebenfalls vorn steht.
Überfüllte Berufs Gymnasien, Oberschulen & Berufkollegs, all jene Schulen die also eine (Fach-)Hochschulereife nach der Ausbildung, Realschule, Werkrealschule ermöglichen zeigen doch deutlich, dass die Politik man könnte schon urteilen für welche schulische Laufbahn das Kind nach der 4. Klasse geeignet ist völlig daneben liegt
Auch wenn das zuerst für "einfältig" anhört, die Einheitsschule wird zukünftig die besseren Erfolgswerte vorweisen und das bei steigenden Bildungsnniveau: Länder wie Frankreich, England und USA haben u.a. gezeigt das dies kein Weg ist in die Bildungsverdammnis, ich halte diese Hetzerei gegen die Einheitsschule für bloße Schwarzseherei!
Einige Schulen haben bereits am Test Projekt der Einheitsschulen begonnen, ich denke nach einigen Jahren wird es unverkennbar sein, dass Einheitsschulen tatsächlich die bessere Alternative zum Drei gliedrigen Schulsystem sein wird.
Mit freundlichen Grüßen
Nagelschmidt -
gabriele Knott
Registriert seit: 08.02.2012
Kommentare: 90
-
11. Juli 2012 - 22:00 Uhr
nicht 8055 sondern....
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108256130/Kretschmann-streicht-Tausende-Lehrer-Stellen.html -
Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
-
11. Juli 2012 - 22:13 Uhr
@gabriele knott
In diesen 12.600 Lehrestellen stecken auch gut 3.500 Stellen drin, deren Finanzierung ab nächstes Jahr sowieso ausgelaufen wäre. Heute morgen habe ich aber im Radio gehört, dass Kretschmann diese Stellen doch weiterfinanzieren wolle. Ist also alles noch bissel in der Schwebe. Und vielleicht rudert er ja auch noch weiter zurück, wenn der die Empörung wahrnimmt, die derzeit im Volke herrscht.
Weitere Artikel: Südwest
-
Warum Ohlsbach für die SPD-Geschichte so wichtig ist
Die SPD wird 150 Jahre alt – in ihren schwierigsten Jahren unter den Sozialistengesetzen spielte das Brandeck-Lindle in Ohlsbach im Kinzigtal eine besondere Rolle. Mehr
-
Grüne wollen Spielregeln klarer machen
Reaktion auf Kritik im Zug der Debatte um den Nationalpark Nordschwarzwald Mehr
-
MENSCHEN VON HIER: Balanceakt eines Badeners
Wolfgang Schmidt aus Freiburg ist höchster Repräsentant der evangelischen Kirche in Jerusalem . Mehr



