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Historie

Es begann in Freiburg, neun Monate nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches: Nachdem Heinrich Rombach, der einstige Herausgeber der "Freiburger Tagespost", als erster Verleger in Freiburg eine Lizenz von der französischen Besatzungsmacht zur Neugründung einer Zeitung, die "Freiburger Nachrichten", erhalten hatte, reiften bald Pläne zur Gründung eines neuen Blattes heran, dessen publizistischer Anspruch weit über die Stadt Freiburg hinaus reichen sollte.


Im Januar 1946 wurde der Grundstein für den Badischen Verlag gelegt: Zwischen der Verlagsgesellschaft H. Rombach & Co., dem ehemaligen Geschäftsführer der Frankfurter Zeitung Dr. Wendelin Hecht und der Verlagsbuchhandlung Herder & Co. GmbH wurde am 09. Januar 1946 ein Vorvertrag geschlossen, mit dem Ziel, in Freiburg den Badischen Verlag zu gründen. Diese Firma sollte die "Freiburger Nachrichten" weiterführen als überregionale Zeitung mit christlicher Grundlage unter dem Namen "BADISCHE ZEITUNG".


Da das Druckhaus Rombach Opfer eines Bombenangriffs geworden war, entstand in einem Waschraum des ausgebrannten Herderbaues die erste Ausgabe der BADISCHEN ZEITUNG, die am 01. Februar 1946 erschien.

Die BADISCHE ZEITUNG kam zunächst zweimal wöchentlich mit einem Umfang von dienstags sechs und freitags acht Seiten zu einem Einzelverkaufspreis von 20 Pfennig auf den Markt. Ab dem 01. Mai 1950 erschien die BZ viermal, ab September 1951 schließlich sechsmal wöchentlich.


1950, als der Lizenzzwang längst aufgehoben war und das Grundgesetz die Pressefreiheit garantierte, stießen die Freiburger Verleger Poppen und Ortmann zu den Gesellschaftern des Badischen Verlages. Sie hatten bis 1943 die "Freiburger Zeitung" herausgegeben. Der Name lebt seit 1950 im Freiburger Lokalteil der BZ fort.

1961 erfolgte der Umzug vom Herder-Gebäude in das neu errichtete Presse- und Verlagshaus der BADISCHEN ZEITUNG an der Basler Landstraße.


Bereits 1946 hatte es Lokalseiten für Emmendingen, Müllheim, Donaueschingen und Lörrach/Säckingen gegeben. Weitere Lokalseiten kamen später hinzu. Heute erscheint die BADISCHE ZEITUNG mit 21 Lokalausgaben im Verbreitungsgebiet. Im Laufe der Jahre wurde das äußere Erscheinungsbild der BADISCHEN ZEITUNG kontinuierlich weiterentwickelt. Seit dem 09. Oktober 1998 präsentiert sich die BADISCHE ZEITUNG nach einer Layoutumstellung in neuem Gewand.


1997 ergreifen die Firmen Poppen & Ortmann sowie Rombach die Möglichkeit, die Anteile des Verlags Herder-Knecht am Badischen Verlag zu erwerben.

Die Zeitungsherstellung beider Häuser wird 1998 unter der Holding Badisches Pressehaus zusammengeführt. Beide Häuser haben jeweils 50% der Anteile.

Kba Cortina
Kompakt, schnell, elegant:
die KBA Cortina beim
Freiburger Druck
in der neuen Rotationshalle.

Seit 2006 wird in Freiburg ohne Wasser gedruckt - und das in internationaler Top-Qualität. Der Freiburger Druck, der die BADISCHE ZEITUNG druckt, hat als weltweiter Pionier 25 Millionen Euro in eine technische Neuheit investiert. Auf der "Cortina" des Würzburger Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer erscheint seither in Südbaden die erste Tageszeitung im wasserlosen Offsetdruck, eine lange für unmöglich gehaltene Revolution. Das Verfahren spart große Mengen an Wasser, Chemie und CO2; gleichzeitig werden bei Präzision und Brillanz ungekannte Werte erreicht.