Kreis Waldshut

Newsblog: Zahlen der Infektionen entwickeln sich dynamisch – 67 Personen genesen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 06. April 2020 um 16:55 Uhr

Kreis Waldshut

Ausgangsbeschränkungen, Versammlungsverbote und Bürger, die anderen ihre Hilfe anbieten: Die BZ informiert in einem Newsblog über aktuelle Lage zur Corona-Krise im Kreis Waldshut.

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Montag, 6. April, 16.09 Uhr:
Bis Montag waren dem Gesundheitsamt des Landkreises Waldshut 193 Covid-19-Fälle gemeldet worden. Acht Menschen sind mittlerweile verstorben, zwei von ihnen außerhalb des Landkreises. Bei den Verstorbenen handelt es sich um ältere Kreisbewohner. So wie die Zahl der positiv getesteten Personen steigt, erhöht sich glücklicherweise auch die Zahl der Genesenen: 67 Menschen haben sich von der Erkrankung bereits wieder erholt. Von Covid-19-Erkrankungen betroffen sind 90 männliche und 103 weibliche Personen. Rund 850 der vom Gesundheitsamt durchgeführten Tests waren bisher negativ. Nach wie vor verteilen sich die Fälle auf 27 der insgesamt 32 Gemeinden im Landkreis.



Montag, 6. April, 14.05 Uhr: Schulschließung, Veranstaltungsabsagen und Kontaktverbote scheinen erste Früchte zu tragen: Das Coronavirus verbreitet sich im Südwesten immer langsamer aus, zumindest, wenn man auf die offiziellen Fallzahlen schaut. Das zeigen unsere Berechnungen, die wir im BZ-Dashboard täglich aktualisieren. Sie finden dort Grafiken und Statistiken – alles mit Blick auf die Region:



Sonntag, 5. April, 16:18 Uhr:
Die Zahl der dem Gesundheitsamt gemeldeten Covid-19-Infizierten ist weiterhin steigend. Am Sonntag waren es 190 Personen, die bisher im Landkreis Waldshut erkrankt sind. Fünf Personen sind verstorben. Nach wie vor befinden sich 19 Erkrankte in stationärer Behandlung. 62 sind bereits wieder genesen. Erwartet wird ein weiterer Anstieg der Fallzahlen. Insbesondere das gute Wetter könnte zu einer gewissen Nachlässigkeit in der Bevölkerung führen. Das Landratsamt weist deshalb nochmals daraufhin, keine Ausflüge zu unternehmen und die soziale Distanzierung ernst zu nehmen.



Samstag, 4. April, 15.30 Uhr:
Die Zahl der Covid-19-Infizierten entwickelt sich auch im Landkreis Waldshut weiterhin dynamisch. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 184 Covid-19-Infizierte gemeldet. Es handelt sich um 95 weibliche und 89 männliche Personen.
Die Fälle verteilen sich auf die folgenden Städte und Gemeinden: Albbruck (2), Bad Säckingen (15), Bernau (3), Bonndorf (5), Dettighofen (1), Dogern (2), Eggingen (3), Görwihl (1), Grafenhausen (2), Herrischried (8), Höchenschwand (4), Ibach (2), Jestetten (3), Klettgau (3), Küssaberg (7), Lauchringen (19), Laufenburg (22), Murg (5), Rickenbach (2), St. Blasien (7), Stühlingen (12), Ühlingen-Birkendorf (3), Waldshut-Tiengen (30), Wehr (15), Weilheim (2), Wutach (1), Wutöschingen (5).
Dem Gesundheitsamt wurde außerdem ein weiterer Todesfall gemeldet. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen aus dem Landkreis Waldshut auf 4 Personen.
Erfreulicherweise gelten 50 Personen als genesen. Mehr als 780 Personen wurden negativ getestet. 19 Erkrankte befinden sich derzeit in stationärer Behandlung in verschiedenen Krankenhäusern außerhalb und im Landkreis.



Freitag, 3. April, 17:19 Uhr:
Die Fallzahl der Infizierten hat sich auch am Freitag erhöht. 161 Personen sind derzeit im Landkreis positiv getestet und dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Es handelt sich um 76 männliche und 85 weibliche Personen. 14 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung, einer davon auf der Intensivstation. Die gute Nachricht: 35 Personen sind bereits wieder genesen. Im Schaubild sind die Gemeinden und Städte mit den jeweiligen Fallzahlen aufgeführt.

Freitag, 3. April, 16:14 Uhr: Das Landratsamt meldet, dass sich auch im Landkreis Waldshut Bewohner von Pflegeheimen mit Covid-19 infiziert haben. In einem Alten-und Pflegeheim in Herrischried haben sich vier Bewohner infiziert. Einer der Bewohner ist in dieser Woche gestorben. In einem Alten-und Pflegeheim in Murg wurde am Freitagmorgen ebenfalls eine Person positiv auf das Coronavirus getestet.

Die Heimleitung ist dabei, die Angehörigen zu informieren und hat die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. "Das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht stehen mit den betroffenen Pflegeheimen in engem Kontakt. Gemeinsam mit den Pflegeheimen werden Maßnahmen ergriffen, deren oberstes Ziel es ist, eine weitere Ausbreitung zu vermeiden", heißt es in der Pressemitteilung.

Das Landratsamt hat ein sogenanntes Audit-Team gebildet. Es besteht aus der Heimaufsicht und einer Hygienefachfrau des Klinikums Hochrhein. Je nach Wunsch der Pflegeheime, unterstützt das Audit-Team des Landkreises die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort. Auch die zuständigen Hausärzte werden konsultiert. Zu den vorrangigsten Maßnahmen gehören beispielsweise die Isolation der betroffenen Bewohner, der gruppenspezifische Einsatz des Personals, die Einnahme der Mahlzeiten in den Zimmern und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz. Die Heime würden auch mit dem Schutzmaterial, das der Landkreis besorgt hat, ausgestattet.

Donnerstag, 2. April, 16:22 Uhr: Die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Menschen im Landkreis Waldshut liegt bei 138. Das sind sechs mehr als am Mittwoch. Davon sind 66 Männer und 72 Frauen. Sie verteilen sich auf 27 Gemeinden des Kreises. Rund 730 Personen wurden laut Landratsamt bisher negativ getestet. Im Vergleich zum Vortag nicht erhöht hat sich die Zahl derer, die als genesen eingestuft sind. 30 Personen sind inzwischen wieder gesund.

Mittwoch, 1. April, 17:26 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Infizierten steigt auf 132. Es handelt sich um 72 weibliche und 60 männliche Personen. Glücklicherweise wächst auch täglich die Zahl jener, die die Erkrankung überwunden haben. 30 Personen gelten bereits als genesen.

Mittwoch, 1. April, 16:18 Uhr: Der Mangel an Schutzausrüstung ist eines der vordringlichsten Probleme in der Corona-Pandemie. Der Verwaltungs-und Führungsstab des Landkreises Waldshut hat sich deshalb intensiv darum bemüht, ein Kontingent von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) zu besorgen. Aus unterschiedlichen Quellen konnten die begehrten FFP-2-Masken, die zum Schutz vor der Infektion geeignet sind, erworben werden. Heute hat der Führungsstab des Landkreises mit der Verteilung an Kliniken und Pflegeeinrichtungen begonnen.
Priorität haben Einrichtungen, die Covid-19-Patienten behandeln wie das Klinikum Hochrhein und die Lungenfachklinik St.Blasien sowie die Pflege-und Seniorenheime und die ambulanten Pflegedienste, die besonders gefährdete Personen versorgen. Es werden weitere Lieferungen erwartet. Diese sollen dann so schnell wie möglich verteilt werden.

Mittwoch, 1. April, 15:50 Uhr: Die Zahl der Infizierten entwickelt sich auch im Landkreis Waldshut dynamisch. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 125 Infizierte gemeldet. 26 von ihnen gelten bereits als genesen. Es handelt sich um 67 Frauen und 58 Männer. Mehr als 700 Personen wurden negativ getestet. 15 Erkrankte befinden sich derzeit in stationärer Behandlung in verschiedenen Krankenhäusern außerhalb und im Landkreis.

Dienstag, 31. März, 16:05 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Landkreis Waldshut ist auf 114 Fälle gestiegen. Es handelt sich um 53 Männer und 61 Frauen aus 26 Gemeinden des Landkreises. Sechs Kreisgemeinden blieben bisher von nachgewiesenen Corona-Infektionen verschont. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: 25 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Montag, 30. März, 16:49 Uhr: Bis Montagmittag waren dem Gesundheitsamt des Landkreises Waldshut 109 infizierte Personen gemeldet. 19 von ihnen sind bereits wieder genesen. Es handelt sich um 50 Männer und 59 Frauen. Über 580 Tests waren negativ. Die Fälle verteilen sich auf die folgenden Städte und Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Görwihl, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Ibach, Jestetten, Klettgau, Küssaberg, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St. Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkendorf, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim, Wutach, Wutöschingen.

Montag, 30. März, 16:45 Uhr: Seit Montagnachmittag ist die Fieberambulanz in der Sporthalle am Chilbiplatz in Waldshut im Einsatz. Die Fieberambulanz dient dazu, die Hausarztpraxen zu entlasten. Bereits am ersten Nachmittag haben die drei Ärzte, die dort Dienst tun, 31 Personen untersucht. Termine gibt es nur nach vorheriger Vereinbarung durch den Hausarzt oder das Gesundheitsamt.

Sonntag, 29. März, 16:13 Uhr: Im Landkreis Waldshut gibt es derzeit 91 bestätigte Coronavirus-Fälle. Damit ist ein Anstieg von zwei Fällen zum Vortag zu verzeichnen. Von den bisher festgestellten Corona-Infektionen gelten bereits 17 Personen als geheilt. Die 91 infizierten Personen verteilen sich auf die Gemeinden Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St.Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkenhof, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen.

Samstag, 28. März, 16:41 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen im Landkreis ist zwar auch am Wochenende angestiegen, zugleich konnten aber von den 89 insgesamt gemeldeten und positiv getesteten Patienten 16 als genesen aus der Quarantäne entlassen werden, so dass die Zahl der noch Erkrankten derzeit bei 73 Personen liegt. Die Mehrzahl der Erkrankten befindet sich zuhause in Quarantäne mit mildem beziehungsweise nicht bedrohlichen Beschwerden. 12 Patienten sind in stationärer Behandlung in Kliniken – sowohl außerhalb des Landkreises als auch im Klinikum Hochrhein in Waldshut. Mittlerweile sind von den 32 Städten und Gemeinden im Landkreis 25 betroffen.

Freitag, 27. März, 19:25 Uhr: Der Landkreis Waldshut hat einen medizinischen Versorgungsplan für die Corona-Krise veröffentlicht. Für die stationäre Intensivbehandlung von Corona-Erkrankten sind nun das Klinikum Hochrhein in Waldshut und die Lungenfachklinik in St. Blasien vorgesehen. Bei abklingenden Symptomen oder moderaten Verläufen könnten Corona-Patienten auch in der Feldbergklinik St. Blasien, im Sigma Zentrum Bad Säckingen und in den Fachkliniken Sonnenhof Höchenschwand behandelt werden. Zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung der Nicht-Corona-Patienten konnten unterstützend die Rehaklinik Bad Säckingen, die AKH Klinik Hotzenplotz in Rickenbach und die St. Georg Klinik in Höchenschwand gewonnen werden.

Freitag, 27. März, 16:45: Am Montag, 30. März, treten die Notfallpläne der DB-Regio in Kraft. Der Interregio-Express zwischen Basel und Waldshut wird hingegen bis auf Weiteres eingestellt.

Freitag, 27. März, 15:59 Uhr: Erstmals befindet sich unter den 73 getesteten und gemeldeten Coronavirus-Erkrankten im Landkreis auch ein 10-jähriges Kind. Die gute Nachricht: auch die Zahl der Genesen wächst. Mittlerweile sind sechs Personen wieder gesund und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Bei den Erkrankten handelt es sich um 37 Männer und 36 Frauen. Die Erkrankungsfälle verteilen sich die Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St. Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkendorf, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen. Rund 540 Personen wurden negativ getestet.


Freitag, 27. März, 13:38 Uhr:
Der Landkreis Waldshut hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in der Sporthalle am Chilbiplatz in Waldshut eine sogenannte Fieberambulanz eingerichtet. Dort sollen Patienten mit Erkrankungssymptomen wie Fieber und Husten untersucht werden, die in den überlasteten Hausarztpraxen und Kliniken keinen Termin bekommen. Es muss sich nicht zwangsläufig um eine Coronavirus-Erkrankung handeln, auch Erkältungen und grippale Infekte können in der Ambulanz abgeklärt werden.

Nach wie vor muss die Person, die Symptome hat, zuerst mit dem Hausarzt in Kontakt treten. Ist der Hausarzt nicht erreichbar, hilft die Telefonhotline Tel. 07751/ 865151 des Gesundheitsamtes weiter. Ein Terminkoordinator vergibt den Untersuchungstermin. Damit die Fieberambulanz nur von Personen aufgesucht wird, die einbestellt wurden, kontrolliert ein Sicherheitsdienst am Eingang die Terminbestätigung.

Das Landratsamt appelliert an die Bevölkerung: Die Fieberambulanz in der Chibli-Halle ist kein mobiles Krankenhaus. Untersucht wird nur, wer einen Termin hat. Zu beachten sei auch, dass in der Ambulanz nicht regulär ein Coronavirus-Test vorgenommen wird.


Donnerstag, 26. März, 16:14 Uhr:
Im Vergleich zum Vortag (61 Fälle) ist die Zahl der Infizierten gestiegen. Bis Donnerstag wurden 70 Coronavirus-Fälle gemeldet. Es handelt sich um 36 Männer und 34 Frauen. Vier Personen sind zwischenzeitlich genesen. Die Erkrankungsfälle verteilen sich auf folgende Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St. Blasien, Stühlingen, Ühlingen-Birkenhof, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen. Insgesamt waren bisher rund 500 Tests negativ.
Wie ist es, ohne Lehrer und Mitschüler zu lernen? Bad Säckinger Schüler bereiten sich daheim aufs Abitur vor

Donnerstag, 26. März, 10:30 Uhr: In der Corona-Krise werden vermehrt Stimmen laut, die auf die Wiedereröffnung des Bad Säckinger Spitals drängen, um die befürchtete Überlastung des Gesundheitswesens abzufedern. Diese Idee scheint aber angesichts des derzeit laufenden Umbaus zum Gesundheitscampus wenig realistisch. Unterdessen treibt der Landkreis Waldshut den Anbau an das Spital in der Kreisstadt voran.

Mittwoch, 25. März, 11:25 Uhr:
Die Corona-Krise trifft auch die Einzelhändler am Hochrhein hart. Damit die Kunden auch in schwierigen Zeiten gut versorgt sind, bieten viele Online-Bestellungen und Telefonberatung an. Die BZ hat einige zusammengefasst.

Dienstag, 24. März, 16:50 Uhr:
Am späten Nachmittag ist die Zahl der Infizierten im Kreis auf 60 gestiegen. Zwei weitere männliche Patienten wurden positiv getestet.

Dienstag, 24. März, 15:35 Uhr: Im Landkreis Waldshut sind derzeit 58 Infizierte gemeldet. 26 Personen sind männlich und 32 weiblich. Die Erkrankungsfälle verteilen sich auf folgende Gemeinden: Albbruck, Bad Säckingen, Bernau, Bonndorf, Dogern, Eggingen, Grafenhausen, Herrischried, Höchenschwand, Jestetten, Küssaberg, Klettgau, Lauchringen, Laufenburg, Murg, Rickenbach, St. Blasien, Stühlingen, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim und Wutöschingen.
Erfreulicherweise können von den 58 registrierten Fällen bereits zwei als genesen gemeldet werden. Das Gesundheitsamt hat die Erkrankten frühestens am neunten Tag nach Symptombeginn und 48 Stunden nachdem sie symptomfrei waren, nochmals getestet. Bei diesen beiden Personen war der Test dann jeweils negativ. Die Personen gelten somit laut Robert-Koch-Institut als genesen und werden aus der Quarantäne entlassen.

Montag, 23. März, 18:15 Uhr: Am Montagabend ist die Zahl der gemeldeten Infizierten im Landkreis auf 53 gestiegen. Die Labore arbeiten derzeit noch die Rückstände vom Wochenende ab, so dass dem Gesundheitsamt laufend neue Zahlen gemeldet werden. Fast 400 Tests wurden negativ getestet.

Montag, 23. März, 14:53 Uhr: Im Vergleich zum Wochenende ist auch am Montag die Zahl Infizierten gestiegen. Bis Montag, 14 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt 46 Coronavirus-Fälle gemeldet. Es handelt sich um 21 Männer und 25 Frauen. Bei 370 Personen war der Test negativ. Da die Kapazitäten der Labore, die im 24-Stunden-Betrieb arbeiten, begrenzt sind, werden die Tests vor allem dazu benötigt, um Risikopersonen zu testen und entsprechend behandeln zu können. Das heißt: das Gesundheitsamt testet aktuell alle, die einen relevanten Kontakt zu einem positiv getesteten Erkrankten hatten und zugleich an einer Grunderkrankung leiden oder aber in einer häuslichen Gemeinschaft mit einer schwerkranken Person leben.

Montag, 23. März, 12:35 Uhr: Der für Donnerstag, 16. Juli, geplante Trompeterlauf in Bad Säckingen ist abgesagt. Die Organisatoren hoffen auf eine Verschiebung in den Herbst, dies setze aber voraus, dass sich die Situation entscheidend ändere und vor allem der Schul- und Kindergartenbetrieb vorher wieder planmäßig funktioniere, da die Kinder- und Jugendläufe den Organisatoren und Sponsoren besonders am Herzen liegen. Von der Absage betroffen sind auch die Lauftreffs "Laufen lernen" ab 21. April und das Kindertraining ab 20. Mai. Alle bereits getätigten Anmeldungen bleiben für die nächste Austragung gültig beziehungsweise gezahlte Startgelder werden zurückerstattet.

Sonntag, 22. März, 14:54 Uhr: Die Fallzahlen von bestätigten Coronavirusinfizierten sind auch am Wochenende gestiegen. Am Sonntag meldete das Gesundheitsamt des Landkreises 36 bestätigte Infizierte. Sie sind im Alter zwischen 18 und 85 Jahren und kommen aus 16 verschiedenen Gemeinden im Landkreis. Die Kapazität der Labore sei nach wie vor voll ausgeschöpft. An diesem Wochenende sei erschwerend hinzu gekommen, dass in einem Labor eine wichtige Maschine ausgefallen war, so dass das Labor statt der üblichen 1000 Tests nur 300 Tests durchführen konnte.

Samstag, 21. März, 14:51 Uhr: Der Landkreis Waldshut hat einen leichten Anstieg der ihm bekannten Covid-19-Erkrankungen zu verzeichnen. Von 28 am 20. März auf nun 32 ist die Zahl angestiegen, meldet das Landratsamt. Bei den Erkrankten handelt es sich um 20 Frauen und 12 Männer. Bisher sind in 18 Gemeinden des Kreises Erkrankungsfälle amtlich bekannt geworden. Ein älterer Patient, der sich außerhalb des Landkreises infiziert hatte und sich dort in einer Klinik aufhielt, ist gestorben.

Freitag, 20. März, 16:01 Uhr: In Baden-Württemberg gilt ab diesem Samstag ein Verbot von Zusammenkünften von mehr als 3 Personen. Innenminister Strobl kündigt harte Sanktionen bei Verstößen an.

Freitag, 20. März, 12:34 Uhr: Auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald soll ein Betretungsverbot von öffentlichen Plätzen kommen. Das Verbot gleicht der Freiburger Regelung und soll ab Samstag, 0 Uhr, bis zum 3. April gelten. Demnach dürfen öffentliche Orte nicht betreten werden. Es handelt sich aber nicht um eine Ausgangssperre.

Freitag, 20. März, 11:24 Uhr: Versammlungen jeglicher Art sind in Wehr untersagt. Das Ordnungsamt kontrolliert, ob sich die Bürger an die neuen Regeln halten.



Donnerstag, 19. März, 13:42 Uhr: Der letzte Internatsschüler hat St. Blasien verlassen. Ruhe herrscht auf den Fluren der weitläufigen Anlage, nur noch die Verwaltung des Kollegs arbeitet noch.
Wer hilft mir, wenn ich Krankheitssymptome habe?
  • Wenn Sie bei sich selbst Symptome feststellen, rufen Sie ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt an.
  • Gehen Sie keinesfalls unangemeldet direkt in eine Praxis oder in ein Krankenhaus. Gehen Sie auch nicht direkt zu einem lokalen Abstrichzentrum – sie werden dort nur getestet, wenn ihre Hausärztin oder ihr Hausarzt dies angeordnet hat.
  • Sollten die Symptome am Wochenende auftreten, kontaktieren sie die 116 117 des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Er ist freitags von 16 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 22 Uhr erreichbar.

Donnerstag, 19. März, 12:23 Uhr: Einkaufshilfen und Hilfe bei praktischen Reparaturen und Transporten – das sind zwei der Hilfsangebote, die es in der Region rund um St.Blasien gibt. Diese Hilfen gibt’s schon in St. Blasien und Umgebung.

Donnerstag, 19. März, 11:08 Uhr: Hier gibt’s in Bad Säckingen-Murg Alltagshilfe und Seelsorge am Telefon. Gottesdienste finden aktuell wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht statt. In der katholischen Seelsorgeeinheit Bad Säckingen-Murg gibt’s stattdessen seelsorgerische Betreuung am Telefon.

Donnerstag, 19. März, 10:44 Uhr: Die Gemeinde Heilig Geist in Laufenburg hilft bei Einkäufen. Sie bietet im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise einen Einkaufs- Service für ältere Menschen beziehungsweise solche Mitbürger an, die ihre Wohnung nicht verlassen sollen.

Donnerstag, 19. März, 10:37 Uhr: Gastro-Service in Häusern: Erzieherinnen liefern Sternekoch-Gerichte für 7 Euro aus. Menschen, die das Haus nicht verlassen können oder nur schwer in der Lage sind, selbst zu kochen, sollen in Häusern im Südschwarzwald günstig Essen geliefert bekommen.
Allgemeine Verhaltensregeln zur Risikoreduktion
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife – mindestens 20 Sekunden.
  • In ein Papiertaschentuch niesen oder husten und dieses danach entsorgen. Und danach Händewaschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, in die Armbeuge niesen oder husten.
  • Möglichst 1 bis 2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten. Umarmungen und Händeschütteln generell unterlassen.
  • Bei grippalen Symptomen zu Hause bleiben, um Ansteckung zu vermeiden.
  • Jegliche Kontakte sollen auf das Notwendigste reduziert werden!